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Samstag, 30. Januar 2016

Changing life.

Es ist nicht einfach, das weiß wohl jeder. Seinen schlechten Gewohnheiten abzuschwören und sie zu ändern. Auch, wenn man weiß, dass es für einen selbst und auch andere angenehmer ist. Ich habe.. nein, ich BIN Chaos. Organisation und Ordnung haben sich nie gut mit mir verstanden. Ob es die Planung von meinem Tag ist, oder einfach die Disziplin, dass ich jetzt mal aufstehe und etwas tue.
Doch seit einiger Zeit komme ich schon besser klar. Ich stehe morgens pünktlich auf, mache mich fertig, bin meistens 5 Minuten vor dem Zug am Bahnhof und bin immer auf Arbeit oder in der Schule, wenn ich nicht krank bin. Aber bis 11 Uhr verschlafen gibt es nicht mehr. Mir ist nicht klar, welches der Ereignisse in letzter Zeit diesen Schalter betätigt hat. Vielleicht hat jedes seinen Teil dazu beigetragen. Gestern habe ich von dem Menschen, der früher noch weniger gerissen hat als ich, einen Satz zu hören bekommen, der jetzt wohl ziemlich tief sitzt.

"Weißt du.. früher war ich noch um einiges schlimmer mit der ganzen Scheiße. Aber seit ich einen Job habe, nehme ich mir jedes Wochenende einfach die Zeit und mache die Dinge, auf die keiner Bock hat. Aufräumen, Rechnungen bezahlen, putzen und so weiter. Und dir muss auch klar sein, dass du die Verantwortung für dein Leben hast und das ganze in den Griff bekommen musst. Das ist dein Problem, weshalb du auch immer wieder in so ein Loch rutschst. Und wenn ich das schaffe, dann schaffst du das auch. Da bin ich mir sicher."

Was soll ich sagen.. ehrliche Freunde sind das beste, was man haben kann. Danke, dass du mir den Rücken gestärkt hast und mir mal klipp und klar gesagt hast, wie du das siehst.

Heute habe ich alles von meinem Plan abgearbeitet. Und es ist ein gutes Gefühl. Sollte ich in Erinnerung behalten. Für das nächste Mal, wenn ich überlege, ob ich etwas jetzt oder später erledige.
Demnächst geht's dann wohl auch mal zum Arzt, ob er mir irgendetwas empfehlen kann, womit ich ein bisschen geordneter vorgehe. Eine Therapie oder so, in der ich an meinem Organisations'talent' arbeiten kann. Das wäre super.

Gleich geht's zu 'nem guten Freund auf den Geburtstag. Ich bin zwar immer noch von gestern verkatert, aber hey. Er freut sich auf mich, also bin ich da. Gestern habe ich mich dazu entschlossen mich zu betrinken, also muss ich jetzt die Verantwortung dafür übernehmen. Bin selbst Schuld daran, warum soll er denn einen Gast weniger haben?
Also ab unter die Dusche, sonst komme ich zu spät. Das möchte ich unbedingt vermeiden.

Ich danke jedem, der gestern da war, für seine Worte. Ihr seid die besten. ♥

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