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Samstag, 29. Juni 2013

Wheel of time

Die Zahl "Pi" ist wohl jedem bekannt.
Für die, die nicht mehr wissen, wofür man sie einsetzt, erkläre ich es kurz.
Pi ist die Zahl, mit der man den Radius eines Kreises multipliziert, um den Umfang zu berechnen. Sprich, wie weit man ein Rad rollen muss, damit es wieder auf dem Punkt steht, auf dem man anfing, es zu drehen.


Wenn man das ganze philosophisch betrachtet, ist Pi ein Ereignis oder ein Tag, der sich irgendwann wiederholt. Und der Kreis ist das Rad der Zeit. Es dreht sich, doch irgendwann erlebt man einen Moment aus früherer Zeit noch einmal. Vor mehr als eineinhalb Jahren war für mich so ein Tag, den ich nie vergesse. Ich habe es schon mehrere Male niedergeschrieben, also tue ich es heute mal nicht.

Die Angst, dass sowas in der Art noch einmal passieren könnte, begleitet mich wie eine Zecke im Nacken. Sie ist unangenehm, doch kaum einer merkt, dass etwas nicht stimmt. Sie belästigt mich, frisst mich auf, bringt Übel über mich. Doch ich kann sie nicht einfach abwerfen, dafür hat sie sich zu fest in mein Fleisch eingegraben.

Und jetzt, wie ein beschworener Geist in neuem Kleid, kommt diese Angst wieder, um mich wieder zu quälen. Ich will nie wieder einen Menschen verlieren. Nicht so, nicht auf diese Art. Es dreht sich, das Rad der Zeit und die Angst vor Tag "Pi" wird immer größer. Solange irgendetwas in meiner Macht steht, werde ich nicht zögern zu handeln. Solange ich lebe, werde ich etwas dagegen tun, dass Menschen sich so etwas antun. Ich weiß, wie sie sich fühlen, habe denselben Mist durchgemacht. Vielleicht ist es bei anderen krasser, vielleicht auch nicht. Aber ihr Ziel ist eines ohne Aussicht auf Triumph und Jubel.

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