Er hat wahnsinnige Angst davor, das alles zu akzeptieren und damit abzuschließen. Das ist für sein Herz einfach zu viel. Er ist nicht bereit dazu, die traurige Realität zu begreifen und sich damit zu befassen, dass dieses Kapitel seines Lebens abgeschlossen ist. Jeder Tag beginnt gleich und endet gleich. Eine Möglichkeit, das alles zu vergessen ist, sich so viel Gras in den Schädel zu ziehen, dass er sich nicht einmal mehr daran erinnern kann, was am Morgen passierte. Zwei Monate, weit über 50 Joints und keine Sekunde dieser Zeit verarbeitet. Er reißt sein Leben selbst aus dem Ruder, aber anders kommt er nicht klar. Träume sind ein Fremdwort geworden, maximal ein oder zwei Bilder sind davon zu erkennen. Und jedes mal ist ihr Gesicht darauf zu sehen. Jedes mal geht es nur um sie, die einzige Person, die ihm ein ehrliches Lächeln auf die Lippen bringen kann. Der routinierte Blick auf sein Handy und ihr Profil sind keine Gewohnheit, sondern Sehnsucht. Ihm fehlt das tägliche "Guten Morgen" und die Umarmungen. Die Wärme, die er jeden Tag spürte, wenn sie in seinem Arm lag und ihre Hand sanft auf seine Brust legte. Wenn ihn etwas bedrückt hat, hat sie ihn jedes Mal verstanden. Sie hat ihm Mut gemacht, dass es besser wird. Sie hat ihn aufgefangen, wenn er fiel und allein nicht mehr hoch kam. Wie soll das, was ihn am meisten zerstört, von allein wieder gut werden, wenn nicht einmal weniger schlimme Sachen nur durch sie erträglich wurden? Wenn er das wüsste, wäre er zwischendurch sicherlich mal nüchtern.
"Wie soll ein einfaches Herz solche Schmerzen ertragen?" ist eine der Fragen, die ihm am meisten durch den Kopf gehen. Momentan sieht es so aus, dass er nicht einmal versteht, wie man diese Situation ohne Gras überlebt. Seine Abende würden die meisten wohl als bitter ansehen. Vielleicht ist es das auch. Doch kommt er anders nicht klar. Er weiß genauso gut, wie alle anderen, dass das der falsche Weg ist. Aber niemand hat einen besseren Vorschlag.
"Alles braucht seine Zeit." - Ein Vorschlag, für den er noch nie dankbar war. Natürlich braucht es Zeit, doch diese vergeht nicht schnell genug. Zu viele Gedanken, zu viele Tränen. All diese Momente, die ihm durch den Kopf gehen. Er kann es einfach nicht vergessen. Und damit abschließen sowieso nicht.
Zwischendurch gab es Momente, in denen er dachte, dass es bergauf geht und nicht mehr ganz so weh tut. Doch das Gefühl verging sehr schnell wieder.
Er vermisst sie und verspürt dabei schreckliche Schmerzen. Als sei ein Teil seines Körpers herausgerissen worden und die Wunde blutet immer weiter.
Es ist vorbei, doch zieht unfassbar viel mit sich. Wofür lebt er denn jetzt? Wofür steht er morgens auf und geht arbeiten? Um sich seine Sucht zu finanzieren, die jetzt dadurch entstanden ist, weil er nicht darauf klar kommt, dass sie weg ist? Das ist paradox. Er will aufstehen, arbeiten und leben, um sie an seiner Seite zu haben. Um ihr und nicht irgendeinem anderen Menschen abends in die mit Freude erfüllten Augen zu blicken.
Ohne sie ist sein Leben einfach nicht mehr das gleiche. Man kann nicht einmal mehr wirklich von einem Leben sprechen. Es ist irgendwie nur ein Aushalten um nicht durchzudrehen.
Er muss unbedingt etwas tun, um das alles hinzubekommen, sonst geht er in seinem eigenen Blut unter und die letzten 22 Jahre waren umsonst.
Zwischendurch gab es Momente, in denen er dachte, dass es bergauf geht und nicht mehr ganz so weh tut. Doch das Gefühl verging sehr schnell wieder.
Er vermisst sie und verspürt dabei schreckliche Schmerzen. Als sei ein Teil seines Körpers herausgerissen worden und die Wunde blutet immer weiter.
Es ist vorbei, doch zieht unfassbar viel mit sich. Wofür lebt er denn jetzt? Wofür steht er morgens auf und geht arbeiten? Um sich seine Sucht zu finanzieren, die jetzt dadurch entstanden ist, weil er nicht darauf klar kommt, dass sie weg ist? Das ist paradox. Er will aufstehen, arbeiten und leben, um sie an seiner Seite zu haben. Um ihr und nicht irgendeinem anderen Menschen abends in die mit Freude erfüllten Augen zu blicken.
Ohne sie ist sein Leben einfach nicht mehr das gleiche. Man kann nicht einmal mehr wirklich von einem Leben sprechen. Es ist irgendwie nur ein Aushalten um nicht durchzudrehen.
Er muss unbedingt etwas tun, um das alles hinzubekommen, sonst geht er in seinem eigenen Blut unter und die letzten 22 Jahre waren umsonst.
und genau jetzt würde sie ihn am liebsten in den Arm nehmen....
AntwortenLöschenWir waren halt voll das Dreamteam, da reißt das Band nicht so schnell. Ehm, die letzten Wochen streichen wir einfach aus dem Kalender... WLAN hab ich auch erst seit letzter Woche. Genau genommen dürftest du den Blog gar nicht sehen, hatte das extra so eingestellt. Ich hab dir vor Ewigkeiten versprochen, dass ich dich nicht alleine lasse - somit musst du dir um mich keine Sorgen machen.
AntwortenLöschenUnd du hast wesentlich öfter von mir gehört als du vielleicht weißt, ich konnt es ja manchmal nicht lassen. :D
Du Idiot. Du weißt genau, dass ich dir nicht die Hölle heiß mache wenn du bei Facebook oder sonst wo geschrieben HÄTTEST. Lauch bleibt eben Lauch.
Wir waren halt voll das Dreamteam, da reißt das Band nicht so schnell. Ehm, die letzten Wochen streichen wir einfach aus dem Kalender... WLAN hab ich auch erst seit letzter Woche. Genau genommen dürftest du den Blog gar nicht sehen, hatte das extra so eingestellt. Ich hab dir vor Ewigkeiten versprochen, dass ich dich nicht alleine lasse - somit musst du dir um mich keine Sorgen machen.
AntwortenLöschenUnd du hast wesentlich öfter von mir gehört als du vielleicht weißt, ich konnt es ja manchmal nicht lassen. :D
Du Idiot. Du weißt genau, dass ich dir nicht die Hölle heiß mache wenn du bei Facebook oder sonst wo geschrieben HÄTTEST. Lauch bleibt eben Lauch.