Ohne Gesicht in wirrer Gestalt. Als das, was du bist hältst du mich jung und wirst mit mir alt. Gibst jedem Erlebnis die gleiche Chance, sich zu beweisen in alledem, was noch bleibt und kommt. Treibst und spornst mich an und bleibst bei mir stehen. Will mir Zeit für uns nehmen und beeile mich, wenn ich weiß, du willst gehen. Du gibst mir den Rausch. Ich nüchter erst aus, wenn ich die Zeit habe mich zu fragen, wofür ich ihn brauch. Ich schätz' dich nicht ein - ich nehme dich hin. Nehme dich wahr, nehme dich mit, zu dem, der ich bin. Fühle mich hingezogen zu dem, was du mir bereitstellst. Deiner Wahrheit. Das schönste an dieser scheiß Welt. Der schönste, der dümmste, der kindischste Platz. Wo ein Ellenbogen kein' Tod, sondern Verbindungen schafft. Wo es kein 'besser', kein 'schlechter' gibt, bei dem, was ich mach'. Dem, was ich will. Bei dem, was ich hab, bei dir in der Nacht. Uferlos treiben wir durch die Nacht. Im Ruderboot. Warum lieg' ich noch wach? Uferlos im Ruderboot. Umso stiller du dich gibst, desto mehr hör' ich dir zu. Ich würde gerne ohne dich, aber kröne deinen Fluch. Alles, was ich tu', wird selten ohne dich passieren. Gefühle stehen im Licht, ich lass sie ohne dich passieren. Keiner, der an mich ran darf. Ein einsamer Panther. Ich werd' so feige, wenn man mich anfasst. Eiserner Panzer. Alles scheint zu stehen. Du bist die Sehnsucht nach dem Wunsch, dass sich die Scheiße nicht mehr dreht. Ich vergeh'. Vorbei ist er, der Traum vom Nachtschattengewächs. Kein Morgen lässt sich vermeiden, der Kack-Schatten - er wächst. Wieso kann's nicht immer dunkel sein? Ich wär' ein König in meinem Reich. Verneigt euch, vor eurer Dunkelheit. Und ich weiß, keiner blendet besser die Sorgen aus. Wenn der Tag wirklich so schön ist, wieso heißt's dann 'Morgengrauen'? Mann ich brauch' einfach die Nacht voller trüber Begegnungen. Je bitterer das Jetzt, desto süßer die Wehmut. Uferlos treiben wir durch die Nacht. Im Ruderboot. Warum lieg' ich noch wach? Uferlos im Ruderboot.
Ich habe selten eine so gute Beschreibung meiner Gefühle in einem Lied gehört. Applaus für Sorgenkind. ♥
Weil alles bricht, am Lauf der Zeit, will ich, dass du mein Freund, meine Geschichten kennst.
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Donnerstag, 24. Dezember 2015
Alles wie immer. Eigentlich.
Eigentlich ist alles wie immer. Der Laden ist zu, Vorbereitungen für heute Abend werden getroffen und irgendwie ist jeder ein wenig gestresst. Klar, wenn noch viel zu tun ist und die Zeit rennt. Ich muss nur ein wenig aufräumen und noch Geschenke einpacken. Wie jedes Jahr. Es gibt das gleiche Essen, den gleichen Ablauf und dieselben Leute an demselben Tisch.
Wie jedes Jahr geht es später in die Kirche. Für meinen Teil ist das der Punkt um noch einmal herunterzukommen, weil mich die Vorträge über Gott und die Welt nicht interessieren. Das einzige, bei dem ich aufmerksam bin, sind die singenden Kinder, die sich wahnsinnig viel Mühe gegeben haben, was ich unfassbar respektiere. So viel Vorbereitung, Übung und Mut, vor so vielen Leuten zu singen. Ein Applaus für diese kleinen Menschen, die das vollbringen, wozu viele Erwachsene nicht imstande wären. Und der andere Moment sind die Verkündungen der Toten. Ob die Leute im Leben ein Arschloch waren oder nicht, ist mir dabei egal. Ich kenne die meistens sowieso nicht. Aber die Hinterbliebenden, die Kinder und Enkel, ihre Geschwister und Freunde sind auch dort. Und ich weiß, wie weh es tut, wenn jemand geht, den man niemals wieder treffen wird.
Das ist auch mit ein Grund, warum nicht alles so sein wird, wie sonst. Zwei Plätze bleiben leer, die auch kein anderer besetzen kann. Mein Opa wird an diesem Tisch fehlen. Es wird fehlen, dass wir, wie immer, eine halbe Stunde auf ihn warten müssen, weil er noch "schnell" was erledigen muss. Alle regten sich immer auf, doch ich habe mir darum nie einen Kopf gemacht, weil ich froh war, dass alle da waren, die man liebt. Der einzige Tag, an dem die Familie komplett war und niemand noch irgendwo hin musste.
Der zweite Platz ist der, auf dem sie gesessen hätte. Direkt neben mir. Genau da, wo es richtig war. Es wird mir fehlen, dieses Gesicht zu sehen, wenn ich meinen Kopf zur Seite drehe. Dieses Lächeln zu sehen und ihre Stimme zu hören. Ihre Freude in dem "Danke schön", nachdem sie ein Geschenk erhalten hat. Ich weiß ganz genau, wie sie reagieren würde. Welche Worte sie sagen würde. Egal wie scheiße es zwischen uns jetzt ist, es wird mir fehlen. Weil es sich immer richtig anfühlte und schön war. Ich hoffe sie hat das Gefühl mit ihrer Familie, welches ich auch habe. Ich wünsche es ihr von Herzen. Ich wünsche ihr, dass sie lächeln und Spaß haben kann.
Ihr werdet beide an diesem Abend fehlen. Vielleicht denkt ihr ja zwischendurch an uns. Auf jeden Fall denke ich an euch. Das soll nicht unausgesprochen bleiben.
Frohe Weihnachten, Opa. Ich hoffe dir geht es besser wo du bist. Wenn du magst, komm gern vorbei und besuche uns mal. Wir würden uns über dich freuen. Ich bin verdammt stolz auf dich und auf das, was du erreicht hast. Du wirst mir immer als der in Erinnerung bleiben, der alles durchgestanden hat, bis die Pflicht erfüllt ist. Und das hast du bis zum Ende durchgezogen. Du hast nichts aufgegeben oder liegen lassen. Mach's gut Opa und bis bald. Ich habe dir viele Geschichten zu erzählen, wenn die Zeit soweit ist.
Und auch dir frohe Weihnachten, Katha. Lass dich nicht unterkriegen, von nichts. Du hast schon so viel geschafft, was andere nicht einmal im Ansatz begreifen könnten. Genieße die Zeit, die du mit deiner Familie hast. Ich glaube zwar, dass du das nicht liest. Dennoch wünsche ich dir, dass du zumindest für ein paar Tage vergisst, was für Probleme da draußen sind. Lebe wohl. Ich hoffe all deine Wünsche gehen dir in Erfüllung und du kannst ungehindert den Weg gehen, der für dich gemacht ist. Danke für alles, was du für mich getan hast. Du wirst für mich immer der Engel bleiben, der mir das Leben gerettet hat.
Und jetzt sollte ich mal mit den Geschenken anfangen. Bald geht's hier los.
Ich wünsche allen einen schönen Heiligabend und eine entspannte Weihnachtszeit. Schätzt das, was ihr habt. Man weiß nie, wie es nächstes Jahr an diesem Tag aussieht.
Wie jedes Jahr geht es später in die Kirche. Für meinen Teil ist das der Punkt um noch einmal herunterzukommen, weil mich die Vorträge über Gott und die Welt nicht interessieren. Das einzige, bei dem ich aufmerksam bin, sind die singenden Kinder, die sich wahnsinnig viel Mühe gegeben haben, was ich unfassbar respektiere. So viel Vorbereitung, Übung und Mut, vor so vielen Leuten zu singen. Ein Applaus für diese kleinen Menschen, die das vollbringen, wozu viele Erwachsene nicht imstande wären. Und der andere Moment sind die Verkündungen der Toten. Ob die Leute im Leben ein Arschloch waren oder nicht, ist mir dabei egal. Ich kenne die meistens sowieso nicht. Aber die Hinterbliebenden, die Kinder und Enkel, ihre Geschwister und Freunde sind auch dort. Und ich weiß, wie weh es tut, wenn jemand geht, den man niemals wieder treffen wird.
Das ist auch mit ein Grund, warum nicht alles so sein wird, wie sonst. Zwei Plätze bleiben leer, die auch kein anderer besetzen kann. Mein Opa wird an diesem Tisch fehlen. Es wird fehlen, dass wir, wie immer, eine halbe Stunde auf ihn warten müssen, weil er noch "schnell" was erledigen muss. Alle regten sich immer auf, doch ich habe mir darum nie einen Kopf gemacht, weil ich froh war, dass alle da waren, die man liebt. Der einzige Tag, an dem die Familie komplett war und niemand noch irgendwo hin musste.
Der zweite Platz ist der, auf dem sie gesessen hätte. Direkt neben mir. Genau da, wo es richtig war. Es wird mir fehlen, dieses Gesicht zu sehen, wenn ich meinen Kopf zur Seite drehe. Dieses Lächeln zu sehen und ihre Stimme zu hören. Ihre Freude in dem "Danke schön", nachdem sie ein Geschenk erhalten hat. Ich weiß ganz genau, wie sie reagieren würde. Welche Worte sie sagen würde. Egal wie scheiße es zwischen uns jetzt ist, es wird mir fehlen. Weil es sich immer richtig anfühlte und schön war. Ich hoffe sie hat das Gefühl mit ihrer Familie, welches ich auch habe. Ich wünsche es ihr von Herzen. Ich wünsche ihr, dass sie lächeln und Spaß haben kann.
Ihr werdet beide an diesem Abend fehlen. Vielleicht denkt ihr ja zwischendurch an uns. Auf jeden Fall denke ich an euch. Das soll nicht unausgesprochen bleiben.
Frohe Weihnachten, Opa. Ich hoffe dir geht es besser wo du bist. Wenn du magst, komm gern vorbei und besuche uns mal. Wir würden uns über dich freuen. Ich bin verdammt stolz auf dich und auf das, was du erreicht hast. Du wirst mir immer als der in Erinnerung bleiben, der alles durchgestanden hat, bis die Pflicht erfüllt ist. Und das hast du bis zum Ende durchgezogen. Du hast nichts aufgegeben oder liegen lassen. Mach's gut Opa und bis bald. Ich habe dir viele Geschichten zu erzählen, wenn die Zeit soweit ist.
Und auch dir frohe Weihnachten, Katha. Lass dich nicht unterkriegen, von nichts. Du hast schon so viel geschafft, was andere nicht einmal im Ansatz begreifen könnten. Genieße die Zeit, die du mit deiner Familie hast. Ich glaube zwar, dass du das nicht liest. Dennoch wünsche ich dir, dass du zumindest für ein paar Tage vergisst, was für Probleme da draußen sind. Lebe wohl. Ich hoffe all deine Wünsche gehen dir in Erfüllung und du kannst ungehindert den Weg gehen, der für dich gemacht ist. Danke für alles, was du für mich getan hast. Du wirst für mich immer der Engel bleiben, der mir das Leben gerettet hat.
Und jetzt sollte ich mal mit den Geschenken anfangen. Bald geht's hier los.
Ich wünsche allen einen schönen Heiligabend und eine entspannte Weihnachtszeit. Schätzt das, was ihr habt. Man weiß nie, wie es nächstes Jahr an diesem Tag aussieht.
Sonntag, 29. November 2015
Sie können gar nix tun, allerhöchstens tanzen, bis die Wunde verheilt.
Der Wind schneidet mir eisige Spuren ins Gesicht, während der Schlitten immer schneller wird. Der Boden ist viel zu glatt, um die Richtung zu bestimmen. Geschwindigkeit und Kurs sind also nur minimal in meiner Hand. Keine Panik, das wird schon. Es geht immer schneller bergab. Im Prinzip habe ich nicht das Recht, mich über meine Situation zu beschweren, denn ich habe mich selbst hier hinbegeben und den Schlitten angestoßen. Als ich noch wenig Ahnung davon hatte, was auf mich zukommt, habe ich noch Gas gegeben und Spaß daran gehabt. Mittlerweile ist es eine Mischung aus Angst und Hoffnung. Je weiter ich fahre, desto mehr Hindernisse kommen auf mich zu. Steine und Bäume rasen im Augenwinkel an mir vorbei, sodass ich sie kaum noch erkennen kann. Sieht ein bisschen aus, wie der Blick aus dem Beifahrerfenster auf der Autobahn.
Ich weiß schon länger, dass diese Fahrt mit gebrochenen Gliedern, Schmerzen und blutenden Händen enden wird. Davor habe ich jedoch keine Angst. Ich habe Angst davor, dass niemand da ist, der mich aus dem Schnee sammelt und mich repariert. Jemand, der nach mir sieht und fragt, wie es so geht.
Jemand, der auch an mich denkt, wenn er nicht bei mir ist. Der sich fragt, was ich gerade wohl tue.
Ein kräftiger Schlag durch die Knochen holt mich aus diesem Gedankengang heraus.
Der Schlitten dreht ein wenig seinen Kurs und ich laufe Gefahr, an einer riesigen Kiefer zu zerschellen. Ich handle nicht, ich starre wie gelähmt auf den Stamm. Nein, wenn mir etwas passiert, liege ich hier und blute, bis der letzte Atemzug ungehört im Wald verstummt.
Ich kämpfe gegen die Physik, kämpfe gegen meinen Fehler, reiße den Schlitten zur Seite, lehne mich so weit zur Seite, wie ich nur kann. Der aufgewirbelte Schnee und kleine Steine springen mir von den Kufen aus ins Gesicht. Doch ich kann wegen solcher Lappalien nicht aufgeben.
Die linke Kufe des Schlittens schießt über die Wurzeln des Baumes, noch bevor ich mich wieder gerade hinsetzen konnte. Ich verliere den Halt und fliege unkoordiniert durch die Luft. Ich sehe abwechselnd Schnee, Himmel und Bäume. Bevor ich überhaupt richtig verstehe, was hier passiert, trifft mein Bein den Boden und zerbricht. Meine Schulter zertrümmert an einem anderen Baum. Ich werde durch Büsche geschleudert, die mein Gesicht aufschneiden. Ein herumliegender Ast bohrt sich in meinen Brustkorb und bleibt stecken.
Ich weiß nicht, wie oft ich mich überschlug, oder was für Verletzungen ich ansonsten habe. Der Schnee um mich herum färbt sich rot, während ich versuche aufzustehen. Jede Bewegung schmerzt entsetzlich. Jeder Versuch aufzustehen macht mich wahnsinnig. Ein Atemzug nach dem anderen wird von blutigem Husten begleitet. Dennoch schaffe ich es aufzustehen und langsam nach Hilfe zu suchen. Wo bin ich hier überhaupt? Gibt es hier irgendwo eine Stadt oder zumindest eine Straße, an der ich auf Hilfe warten kann?
Die Mischung aus Adrenalin und Hoffnung treibt mich weiter. Meine Fußspuren im Schnee werden von einer roten Spur begleitet, die zu dem Punkt meines Stillstands führen.
"Warum ist denn keiner hier, der mir helfen kann?"
Das Bild vor meinen Augen wird langsam blasser und verschwimmt.
Ich schließe sie kurz. Beim Öffnen merke ich schon, dass etwas nicht stimmt. Ich bin wieder am Boden. Den Aufprall spürte ich schon nicht mehr.
Die Angst, allein hier zu verenden, ohne dass jemand nach mir sieht, macht sich wieder breit.
Ich beginne zu singen, in der Hoffnung, dass es jemand hört.
"Vielleicht kommen wir irgendwann. Irgendwo nochmal zusammen. Wenn es regnet.. auf leeren Straßen.. wirst du mir zeigen, wie man tanzt?"
Ich weiß schon länger, dass diese Fahrt mit gebrochenen Gliedern, Schmerzen und blutenden Händen enden wird. Davor habe ich jedoch keine Angst. Ich habe Angst davor, dass niemand da ist, der mich aus dem Schnee sammelt und mich repariert. Jemand, der nach mir sieht und fragt, wie es so geht.
Jemand, der auch an mich denkt, wenn er nicht bei mir ist. Der sich fragt, was ich gerade wohl tue.
Ein kräftiger Schlag durch die Knochen holt mich aus diesem Gedankengang heraus.
Der Schlitten dreht ein wenig seinen Kurs und ich laufe Gefahr, an einer riesigen Kiefer zu zerschellen. Ich handle nicht, ich starre wie gelähmt auf den Stamm. Nein, wenn mir etwas passiert, liege ich hier und blute, bis der letzte Atemzug ungehört im Wald verstummt.
Ich kämpfe gegen die Physik, kämpfe gegen meinen Fehler, reiße den Schlitten zur Seite, lehne mich so weit zur Seite, wie ich nur kann. Der aufgewirbelte Schnee und kleine Steine springen mir von den Kufen aus ins Gesicht. Doch ich kann wegen solcher Lappalien nicht aufgeben.
Die linke Kufe des Schlittens schießt über die Wurzeln des Baumes, noch bevor ich mich wieder gerade hinsetzen konnte. Ich verliere den Halt und fliege unkoordiniert durch die Luft. Ich sehe abwechselnd Schnee, Himmel und Bäume. Bevor ich überhaupt richtig verstehe, was hier passiert, trifft mein Bein den Boden und zerbricht. Meine Schulter zertrümmert an einem anderen Baum. Ich werde durch Büsche geschleudert, die mein Gesicht aufschneiden. Ein herumliegender Ast bohrt sich in meinen Brustkorb und bleibt stecken.
Ich weiß nicht, wie oft ich mich überschlug, oder was für Verletzungen ich ansonsten habe. Der Schnee um mich herum färbt sich rot, während ich versuche aufzustehen. Jede Bewegung schmerzt entsetzlich. Jeder Versuch aufzustehen macht mich wahnsinnig. Ein Atemzug nach dem anderen wird von blutigem Husten begleitet. Dennoch schaffe ich es aufzustehen und langsam nach Hilfe zu suchen. Wo bin ich hier überhaupt? Gibt es hier irgendwo eine Stadt oder zumindest eine Straße, an der ich auf Hilfe warten kann?
Die Mischung aus Adrenalin und Hoffnung treibt mich weiter. Meine Fußspuren im Schnee werden von einer roten Spur begleitet, die zu dem Punkt meines Stillstands führen.
"Warum ist denn keiner hier, der mir helfen kann?"
Das Bild vor meinen Augen wird langsam blasser und verschwimmt.
Ich schließe sie kurz. Beim Öffnen merke ich schon, dass etwas nicht stimmt. Ich bin wieder am Boden. Den Aufprall spürte ich schon nicht mehr.
Die Angst, allein hier zu verenden, ohne dass jemand nach mir sieht, macht sich wieder breit.
Ich beginne zu singen, in der Hoffnung, dass es jemand hört.
"Vielleicht kommen wir irgendwann. Irgendwo nochmal zusammen. Wenn es regnet.. auf leeren Straßen.. wirst du mir zeigen, wie man tanzt?"
Samstag, 31. Oktober 2015
You just keep me hangin' on
Wenn das wichtigste aus dem Leben verschwindet, muss man vorsichtig sein, dass man nicht irgendeinen Mist baut und sich selbst in eine unendliche Tiefe zieht. Genau zu diesem Zeitpunkt ist man am verletzlichsten und das kann niemand abstreiten.
Er hat wahnsinnige Angst davor, das alles zu akzeptieren und damit abzuschließen. Das ist für sein Herz einfach zu viel. Er ist nicht bereit dazu, die traurige Realität zu begreifen und sich damit zu befassen, dass dieses Kapitel seines Lebens abgeschlossen ist. Jeder Tag beginnt gleich und endet gleich. Eine Möglichkeit, das alles zu vergessen ist, sich so viel Gras in den Schädel zu ziehen, dass er sich nicht einmal mehr daran erinnern kann, was am Morgen passierte. Zwei Monate, weit über 50 Joints und keine Sekunde dieser Zeit verarbeitet. Er reißt sein Leben selbst aus dem Ruder, aber anders kommt er nicht klar. Träume sind ein Fremdwort geworden, maximal ein oder zwei Bilder sind davon zu erkennen. Und jedes mal ist ihr Gesicht darauf zu sehen. Jedes mal geht es nur um sie, die einzige Person, die ihm ein ehrliches Lächeln auf die Lippen bringen kann. Der routinierte Blick auf sein Handy und ihr Profil sind keine Gewohnheit, sondern Sehnsucht. Ihm fehlt das tägliche "Guten Morgen" und die Umarmungen. Die Wärme, die er jeden Tag spürte, wenn sie in seinem Arm lag und ihre Hand sanft auf seine Brust legte. Wenn ihn etwas bedrückt hat, hat sie ihn jedes Mal verstanden. Sie hat ihm Mut gemacht, dass es besser wird. Sie hat ihn aufgefangen, wenn er fiel und allein nicht mehr hoch kam. Wie soll das, was ihn am meisten zerstört, von allein wieder gut werden, wenn nicht einmal weniger schlimme Sachen nur durch sie erträglich wurden? Wenn er das wüsste, wäre er zwischendurch sicherlich mal nüchtern.
"Wie soll ein einfaches Herz solche Schmerzen ertragen?" ist eine der Fragen, die ihm am meisten durch den Kopf gehen. Momentan sieht es so aus, dass er nicht einmal versteht, wie man diese Situation ohne Gras überlebt. Seine Abende würden die meisten wohl als bitter ansehen. Vielleicht ist es das auch. Doch kommt er anders nicht klar. Er weiß genauso gut, wie alle anderen, dass das der falsche Weg ist. Aber niemand hat einen besseren Vorschlag.
Er hat wahnsinnige Angst davor, das alles zu akzeptieren und damit abzuschließen. Das ist für sein Herz einfach zu viel. Er ist nicht bereit dazu, die traurige Realität zu begreifen und sich damit zu befassen, dass dieses Kapitel seines Lebens abgeschlossen ist. Jeder Tag beginnt gleich und endet gleich. Eine Möglichkeit, das alles zu vergessen ist, sich so viel Gras in den Schädel zu ziehen, dass er sich nicht einmal mehr daran erinnern kann, was am Morgen passierte. Zwei Monate, weit über 50 Joints und keine Sekunde dieser Zeit verarbeitet. Er reißt sein Leben selbst aus dem Ruder, aber anders kommt er nicht klar. Träume sind ein Fremdwort geworden, maximal ein oder zwei Bilder sind davon zu erkennen. Und jedes mal ist ihr Gesicht darauf zu sehen. Jedes mal geht es nur um sie, die einzige Person, die ihm ein ehrliches Lächeln auf die Lippen bringen kann. Der routinierte Blick auf sein Handy und ihr Profil sind keine Gewohnheit, sondern Sehnsucht. Ihm fehlt das tägliche "Guten Morgen" und die Umarmungen. Die Wärme, die er jeden Tag spürte, wenn sie in seinem Arm lag und ihre Hand sanft auf seine Brust legte. Wenn ihn etwas bedrückt hat, hat sie ihn jedes Mal verstanden. Sie hat ihm Mut gemacht, dass es besser wird. Sie hat ihn aufgefangen, wenn er fiel und allein nicht mehr hoch kam. Wie soll das, was ihn am meisten zerstört, von allein wieder gut werden, wenn nicht einmal weniger schlimme Sachen nur durch sie erträglich wurden? Wenn er das wüsste, wäre er zwischendurch sicherlich mal nüchtern.
"Wie soll ein einfaches Herz solche Schmerzen ertragen?" ist eine der Fragen, die ihm am meisten durch den Kopf gehen. Momentan sieht es so aus, dass er nicht einmal versteht, wie man diese Situation ohne Gras überlebt. Seine Abende würden die meisten wohl als bitter ansehen. Vielleicht ist es das auch. Doch kommt er anders nicht klar. Er weiß genauso gut, wie alle anderen, dass das der falsche Weg ist. Aber niemand hat einen besseren Vorschlag.
"Alles braucht seine Zeit." - Ein Vorschlag, für den er noch nie dankbar war. Natürlich braucht es Zeit, doch diese vergeht nicht schnell genug. Zu viele Gedanken, zu viele Tränen. All diese Momente, die ihm durch den Kopf gehen. Er kann es einfach nicht vergessen. Und damit abschließen sowieso nicht.
Zwischendurch gab es Momente, in denen er dachte, dass es bergauf geht und nicht mehr ganz so weh tut. Doch das Gefühl verging sehr schnell wieder.
Er vermisst sie und verspürt dabei schreckliche Schmerzen. Als sei ein Teil seines Körpers herausgerissen worden und die Wunde blutet immer weiter.
Es ist vorbei, doch zieht unfassbar viel mit sich. Wofür lebt er denn jetzt? Wofür steht er morgens auf und geht arbeiten? Um sich seine Sucht zu finanzieren, die jetzt dadurch entstanden ist, weil er nicht darauf klar kommt, dass sie weg ist? Das ist paradox. Er will aufstehen, arbeiten und leben, um sie an seiner Seite zu haben. Um ihr und nicht irgendeinem anderen Menschen abends in die mit Freude erfüllten Augen zu blicken.
Ohne sie ist sein Leben einfach nicht mehr das gleiche. Man kann nicht einmal mehr wirklich von einem Leben sprechen. Es ist irgendwie nur ein Aushalten um nicht durchzudrehen.
Er muss unbedingt etwas tun, um das alles hinzubekommen, sonst geht er in seinem eigenen Blut unter und die letzten 22 Jahre waren umsonst.
Zwischendurch gab es Momente, in denen er dachte, dass es bergauf geht und nicht mehr ganz so weh tut. Doch das Gefühl verging sehr schnell wieder.
Er vermisst sie und verspürt dabei schreckliche Schmerzen. Als sei ein Teil seines Körpers herausgerissen worden und die Wunde blutet immer weiter.
Es ist vorbei, doch zieht unfassbar viel mit sich. Wofür lebt er denn jetzt? Wofür steht er morgens auf und geht arbeiten? Um sich seine Sucht zu finanzieren, die jetzt dadurch entstanden ist, weil er nicht darauf klar kommt, dass sie weg ist? Das ist paradox. Er will aufstehen, arbeiten und leben, um sie an seiner Seite zu haben. Um ihr und nicht irgendeinem anderen Menschen abends in die mit Freude erfüllten Augen zu blicken.
Ohne sie ist sein Leben einfach nicht mehr das gleiche. Man kann nicht einmal mehr wirklich von einem Leben sprechen. Es ist irgendwie nur ein Aushalten um nicht durchzudrehen.
Er muss unbedingt etwas tun, um das alles hinzubekommen, sonst geht er in seinem eigenen Blut unter und die letzten 22 Jahre waren umsonst.
Montag, 28. September 2015
Halt durch
Hey, Du..
Wir laufen jetzt schon seit Wochen durch diese dunkle Höhle. Dabei können wir gerade so erkennen, was unmittelbar um uns herum ist. Für mehr reichen unsere Augen nicht. Ich weiß nicht mehr, ob wir Tag oder Nacht haben und schon lange nicht mehr, der wie vielte Tag das genau hier drin ist.
Kurz nachdem unser Weg uns hier hineinführte und wir uns weiter vorgetastet hatten, brach durch mein Ungeschick die Decke zwischen uns zusammen und wir wurden voneinander getrennt.
Ich wollte mir nicht eingestehen, dass ich Schuld an unserer Situation war.
Doch mit jedem weiteren Schritt durch diesen kalten Ort wurde mir klarer, dass du nichts falsches getan hast. Du warst vorsichtig und batest mich noch darum, aufzupassen, dass ich nichts kaputt mache. Hier drin hat man viel Zeit, um nachzudenken. Nichts lenkt einen davon ab. Manchmal denke ich, dass ich deine Stimme oder Schritte höre. Aber, wenn ich dann genau darauf achte, merke ich, dass es nur Einbildung ist.. Wo bist du? Wie geht es dir? Ich wünschte, ich wüsste eine Antwort auf diese Fragen.
Ich rufe alle paar Minuten deinen Namen in das Dunkel der Gänge, in der Hoffnung, dass du mich hörst und deine Stimme zurück schallt. Doch höre ich nichts weiter, als meinen eigenen Atem und Herzschlag. Dennoch gebe ich nicht auf und suche weiter den Weg, der zu dir führt.
Geht es dir hier drin genauso? Hoffst auch du, dass du irgendein Zeichen von mir hörst?
Ich vermisse Dich.. ich sehne mich so sehr danach, deine Hand zu halten und deine Nähe zu spüren..
Fuck, ich will dich wieder sehen und im Arm halten.. so wie noch vor kurzer Zeit..
Weißt du, was meine größten Sorgen sind? Dass dir etwas passiert, oder wir an verschiedenen Ausgängen ankommen und uns für immer aus den Augen verlieren.. davor habe ich am meisten Angst. Nicht, dass ich hier allein bin. Nicht, dass ich vielleicht nicht raus kommen könnte. Meine Sorgen drehen sich allein um Dich. Nein.. um uns.
Bitte, sei vorsichtig, wo auch immer du steckst. Versuche auf dein Herz zu hören, damit wir uns wiederfinden können.. es wird dir den Weg zu mir zeigen, sodass wir uns wieder in die Arme schließen können.
Ich will dich nicht verlieren, hörst du?
Wenn es nötig sein sollte, laufe ich so lange hier umher, bis ich jeden Meter dieser verworrenen Wege abgesucht habe. Um dich zu finden lasse ich nichts unversucht, das schwöre ich dir. Und wenn ich bei dem Versuch sterbe, dann war es, um dich zu beschützen.. ich hätte keinen Grund, das zu bereuen..
Weißt du.. ich hoffe sehr, dass wir uns bald wiedersehen.. ich kann dir nicht 'leb wohl' sagen, das würde mich zerreißen.
Also, wenn du diese Nachricht auf deinem Weg findest, dann gib nicht auf.. kämpfe und lauf weiter. Ich lass uns nicht hier drin zurück. Ich weiß, dass alles wieder gut wird, wenn wir nicht aufgeben.. ich weiß, dass alles wieder gut wird, wenn wir uns wieder haben..
Halt durch, wir schaffen es hier raus.. ich liebe Dich ♥
Wir laufen jetzt schon seit Wochen durch diese dunkle Höhle. Dabei können wir gerade so erkennen, was unmittelbar um uns herum ist. Für mehr reichen unsere Augen nicht. Ich weiß nicht mehr, ob wir Tag oder Nacht haben und schon lange nicht mehr, der wie vielte Tag das genau hier drin ist.
Kurz nachdem unser Weg uns hier hineinführte und wir uns weiter vorgetastet hatten, brach durch mein Ungeschick die Decke zwischen uns zusammen und wir wurden voneinander getrennt.
Ich wollte mir nicht eingestehen, dass ich Schuld an unserer Situation war.
Doch mit jedem weiteren Schritt durch diesen kalten Ort wurde mir klarer, dass du nichts falsches getan hast. Du warst vorsichtig und batest mich noch darum, aufzupassen, dass ich nichts kaputt mache. Hier drin hat man viel Zeit, um nachzudenken. Nichts lenkt einen davon ab. Manchmal denke ich, dass ich deine Stimme oder Schritte höre. Aber, wenn ich dann genau darauf achte, merke ich, dass es nur Einbildung ist.. Wo bist du? Wie geht es dir? Ich wünschte, ich wüsste eine Antwort auf diese Fragen.
Ich rufe alle paar Minuten deinen Namen in das Dunkel der Gänge, in der Hoffnung, dass du mich hörst und deine Stimme zurück schallt. Doch höre ich nichts weiter, als meinen eigenen Atem und Herzschlag. Dennoch gebe ich nicht auf und suche weiter den Weg, der zu dir führt.
Geht es dir hier drin genauso? Hoffst auch du, dass du irgendein Zeichen von mir hörst?
Ich vermisse Dich.. ich sehne mich so sehr danach, deine Hand zu halten und deine Nähe zu spüren..
Fuck, ich will dich wieder sehen und im Arm halten.. so wie noch vor kurzer Zeit..
Weißt du, was meine größten Sorgen sind? Dass dir etwas passiert, oder wir an verschiedenen Ausgängen ankommen und uns für immer aus den Augen verlieren.. davor habe ich am meisten Angst. Nicht, dass ich hier allein bin. Nicht, dass ich vielleicht nicht raus kommen könnte. Meine Sorgen drehen sich allein um Dich. Nein.. um uns.
Bitte, sei vorsichtig, wo auch immer du steckst. Versuche auf dein Herz zu hören, damit wir uns wiederfinden können.. es wird dir den Weg zu mir zeigen, sodass wir uns wieder in die Arme schließen können.
Ich will dich nicht verlieren, hörst du?
Wenn es nötig sein sollte, laufe ich so lange hier umher, bis ich jeden Meter dieser verworrenen Wege abgesucht habe. Um dich zu finden lasse ich nichts unversucht, das schwöre ich dir. Und wenn ich bei dem Versuch sterbe, dann war es, um dich zu beschützen.. ich hätte keinen Grund, das zu bereuen..
Weißt du.. ich hoffe sehr, dass wir uns bald wiedersehen.. ich kann dir nicht 'leb wohl' sagen, das würde mich zerreißen.
Also, wenn du diese Nachricht auf deinem Weg findest, dann gib nicht auf.. kämpfe und lauf weiter. Ich lass uns nicht hier drin zurück. Ich weiß, dass alles wieder gut wird, wenn wir nicht aufgeben.. ich weiß, dass alles wieder gut wird, wenn wir uns wieder haben..
Halt durch, wir schaffen es hier raus.. ich liebe Dich ♥
Ich warte..
Dieser Kuss war ein Versprechen.
Was sollte ich schon sagen? Bei sowas kann man sich nicht versprechen.
Wir werden uns wiedersehn, glaub mir, es gibt kein "Lebe wohl."
Doch bis dahin gibt's am Morgen erstmal nen Pernot.
Doch so hart es auch ist, vergess' ich Dich nicht.
Momente, Gefühle und erst Recht dein Gesicht.
Wir versuchten zu lächeln,
doch war's irgendwie so, als würde man jedes mal erbrechen.
Als hätte man zu viel gesoffen,
sich mit nem Liter Klaren am Ziel vorbei geschossen.
Sowas wie 'n Ziel gibt es aber nicht,
das ist 'n Marathon und kein banaler Sprint.
Entweder halten wir durch, sind die großen Gewinner,
oder wir sind beide nur die Spinner,
die sich erhofften,
was im Geheimen verflossen.
Doch können nichts dafür und wissen es nicht besser.
Als Laie verliert man doch auch dieses 'Nagel oder Becher?'.
Wir müssen was tun. Frag mich nicht, "Was nun?".
Hab selber keine Ahnung,
ich sitz' hier auch nur auf mein'm Arsch rum.
Hoffe, irgendeinen Morgen ist alles wieder gut.
Du liegst bei mir im Bett und ich schaue dir dabei zu.
Ich hoffe, irgendeinen Morgen ist das nur ein alter Hut,
den man bloß wegwirft, als wäre er kaputt.
Und so einfach geht es, unsere Herzen sind dann nicht mehr wund.
Doch jetzt schleicht mir diese Frage aus dem Mund.
Wir sehen uns wieder, doch wann?
Frag mich das bitte nicht.
Denn ich warte genauso. Ich will dich, ich brauche dich.
Keine andere könnt' dich jemals ersetzen,
will's nicht versuchen und nur unnötig verletzen.
Da wo du warst, hast du keine Leere hinterlassen.
Und das, was blieb, wird auch niemals verblassen.
Was sollte ich schon sagen? Bei sowas kann man sich nicht versprechen.
Wir werden uns wiedersehn, glaub mir, es gibt kein "Lebe wohl."
Doch bis dahin gibt's am Morgen erstmal nen Pernot.
Doch so hart es auch ist, vergess' ich Dich nicht.
Momente, Gefühle und erst Recht dein Gesicht.
Wir versuchten zu lächeln,
doch war's irgendwie so, als würde man jedes mal erbrechen.
Als hätte man zu viel gesoffen,
sich mit nem Liter Klaren am Ziel vorbei geschossen.
Sowas wie 'n Ziel gibt es aber nicht,
das ist 'n Marathon und kein banaler Sprint.
Entweder halten wir durch, sind die großen Gewinner,
oder wir sind beide nur die Spinner,
die sich erhofften,
was im Geheimen verflossen.
Doch können nichts dafür und wissen es nicht besser.
Als Laie verliert man doch auch dieses 'Nagel oder Becher?'.
Wir müssen was tun. Frag mich nicht, "Was nun?".
Hab selber keine Ahnung,
ich sitz' hier auch nur auf mein'm Arsch rum.
Hoffe, irgendeinen Morgen ist alles wieder gut.
Du liegst bei mir im Bett und ich schaue dir dabei zu.
Ich hoffe, irgendeinen Morgen ist das nur ein alter Hut,
den man bloß wegwirft, als wäre er kaputt.
Und so einfach geht es, unsere Herzen sind dann nicht mehr wund.
Doch jetzt schleicht mir diese Frage aus dem Mund.
Wir sehen uns wieder, doch wann?
Frag mich das bitte nicht.
Denn ich warte genauso. Ich will dich, ich brauche dich.
Keine andere könnt' dich jemals ersetzen,
will's nicht versuchen und nur unnötig verletzen.
Da wo du warst, hast du keine Leere hinterlassen.
Und das, was blieb, wird auch niemals verblassen.
Sonntag, 13. September 2015
Gedanken über Dich und mich.
Ich bin mir nicht sicher, ob du das hier verfolgst und ob du es lesen würdest.. ich bin mir nicht sicher, wie, oder ob du überhaupt darauf reagierst.. du musst auch gar nichts dazu sagen, ich verlange kein einziges Wort von dir darüber. Ich hoffe einfach, dass du das liest und ich dir damit etwas Mut machen kann. Mut zum reparieren.
Was du gestern zu mir sagtest, dass du mir nicht verzeihen kannst, wenn ich mir nicht selbst verzeihe.. darüber habe ich viel nachgedacht und du hast vollkommen Recht damit. Wie soll man über einen Fehler hinwegsehen, wenn man immer wieder darauf aufmerksam wird? Ich verstehe dich.
Was du durchmachen musstest.. es war ohne Frage tausendfach schlimmer, als die 2 Wochen allein hier ohne dich, ohne viel von dir zu hören. Ich habe mich gefragt, wieso du mich so auf Abstand gehalten hast und ob ich dir nichts mehr bedeute.. was auch nicht abwegig gewesen wäre, schätze ich..
Mir tut es sehr im Herzen weh, was ich dir angetan habe.. Aber als du sagtest:"Es ist passiert, du kannst es nur besser machen.", hast du eine Nachricht an mein Herz geschickt. Und ich weiß, wie viel dieser Satz bedeutet. Ich weiß, was er für einen Wert hat. Du bist nicht die Art von Mensch, die ihre Wünsche direkt ausspricht. Deine Worte habe ich manchmal nicht richtig eingeschätzt, oder nicht verstanden, was du eigentlich damit sagen wolltest.
Doch mit diesem Satz hast du mir so viel Hoffnung und Kraft zum Kämpfen gegeben. Du hast mir neuen Mut gegeben. Ob du es bewusst oder unbewusst getan hast.. ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Es ist auch nicht von Bedeutung.
Was du gestern zu mir sagtest, dass du mir nicht verzeihen kannst, wenn ich mir nicht selbst verzeihe.. darüber habe ich viel nachgedacht und du hast vollkommen Recht damit. Wie soll man über einen Fehler hinwegsehen, wenn man immer wieder darauf aufmerksam wird? Ich verstehe dich.
Was du durchmachen musstest.. es war ohne Frage tausendfach schlimmer, als die 2 Wochen allein hier ohne dich, ohne viel von dir zu hören. Ich habe mich gefragt, wieso du mich so auf Abstand gehalten hast und ob ich dir nichts mehr bedeute.. was auch nicht abwegig gewesen wäre, schätze ich..
Mir tut es sehr im Herzen weh, was ich dir angetan habe.. Aber als du sagtest:"Es ist passiert, du kannst es nur besser machen.", hast du eine Nachricht an mein Herz geschickt. Und ich weiß, wie viel dieser Satz bedeutet. Ich weiß, was er für einen Wert hat. Du bist nicht die Art von Mensch, die ihre Wünsche direkt ausspricht. Deine Worte habe ich manchmal nicht richtig eingeschätzt, oder nicht verstanden, was du eigentlich damit sagen wolltest.
Doch mit diesem Satz hast du mir so viel Hoffnung und Kraft zum Kämpfen gegeben. Du hast mir neuen Mut gegeben. Ob du es bewusst oder unbewusst getan hast.. ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Es ist auch nicht von Bedeutung.
Als du diese Worte gerade ausgesprochen hattest und mich dabei angesehen hast, habe ich diesen Wunsch in deinen Augen gesehen. Dein Blick sagte mir: "Bitte, lass uns nicht fallen. Wir waren doch immer so gut zusammen und haben alles geschafft. Sei kein Idiot und lass das nicht für immer zerbrechen.".
Im Laufe des Gesprächs sagtest du auch, dass alles irgendwann vorübergeht. Es ging dabei um eine andere Situation, aber irgendwann wird auch der Schmerz und die Angst in deinem Herzen vergehen, die du im Moment mit dir herumträgst. Ich werde nichts unversucht lassen, dir dabei zu helfen.
Nichts auf der Welt bedeutet mir mehr, als dich wieder in meine Arme zu schließen und dich mein Baby nennen zu können, ohne dass du Angst vor etwas haben musst.. wenn du dir das gleiche wünschst, dann gib mir diese Chance, es besser zu machen.. wenn ich dabei vielleicht das eine oder andere Mal auf die Schnauze fliege, sei bitte nachsichtig mit mir.. du weißt, dass ich manchmal etwas unbeholfen bin, wenn es um so etwas geht. Aber das werde ich schon hinbekommen. Ich habe Hoffnung, dass ich dein Herz noch einmal berühren und dir zeigen kann, was mir ein Leben mit dir bedeutet. Hoffnung, dass es wieder so sein kann, wie vorher.
Die Ferien habe ich größtenteils mit dir im Paradies verbracht. Doch habe ich es nicht gesehen.. habe es nicht genügend geschätzt und es wohl als selbstverständlich angesehen.. dass es niemals wieder schlechter werden kann. Wenn ich zurück zu diesem Zeitpunkt springen könnte, würde ich den Rechner herunterfahren und mich zu dir ins Bett legen, dir noch einen Kuss geben und deine Hand ganz fest halten. Ich würde mich an dich legen, auf deinen Herzschlag achten und meinen danach schlagen lassen. Meine Atmung würde ich an deine anpassen. Damit ich ein Teil von dir sein kann und wir als ein einziger Körper funktionieren. Das habe ich jeden Abend getan, als ich mich zu dir legte. Jedes Mal, wenn wir zusammen einschliefen. So konnte ich dir und deiner Seele so nah sein, wie nur irgendwie möglich.
Mir laufen Tränen über das Gesicht, wenn ich daran denke, was für ein Glück ich mit dir hatte und wie schön es war, dich einfach zu lieben und deine Liebe dafür zurück zu bekommen. Ich glaube, es ist egal, wen man nach dem wertvollsten Ding auf dieser Welt fragen würde. Die Antwort wäre immer etwas Materielles oder so etwas wie "Weltfrieden".
Doch für mich bist du es. Du bist das wertvollste, was ich jemals hatte. Es gibt nichts, was ich mehr lieben könnte. Es gibt nichts, was ich mehr vermissen könnte. Und es gibt sonst nichts, was unbezahlbar ist. Nur du allein.
Genau in diesem Moment kommen aus den Boxen die Worte, die am besten beschreiben, wie ich dich sehe.
Nichts auf der Welt bedeutet mir mehr, als dich wieder in meine Arme zu schließen und dich mein Baby nennen zu können, ohne dass du Angst vor etwas haben musst.. wenn du dir das gleiche wünschst, dann gib mir diese Chance, es besser zu machen.. wenn ich dabei vielleicht das eine oder andere Mal auf die Schnauze fliege, sei bitte nachsichtig mit mir.. du weißt, dass ich manchmal etwas unbeholfen bin, wenn es um so etwas geht. Aber das werde ich schon hinbekommen. Ich habe Hoffnung, dass ich dein Herz noch einmal berühren und dir zeigen kann, was mir ein Leben mit dir bedeutet. Hoffnung, dass es wieder so sein kann, wie vorher.
Die Ferien habe ich größtenteils mit dir im Paradies verbracht. Doch habe ich es nicht gesehen.. habe es nicht genügend geschätzt und es wohl als selbstverständlich angesehen.. dass es niemals wieder schlechter werden kann. Wenn ich zurück zu diesem Zeitpunkt springen könnte, würde ich den Rechner herunterfahren und mich zu dir ins Bett legen, dir noch einen Kuss geben und deine Hand ganz fest halten. Ich würde mich an dich legen, auf deinen Herzschlag achten und meinen danach schlagen lassen. Meine Atmung würde ich an deine anpassen. Damit ich ein Teil von dir sein kann und wir als ein einziger Körper funktionieren. Das habe ich jeden Abend getan, als ich mich zu dir legte. Jedes Mal, wenn wir zusammen einschliefen. So konnte ich dir und deiner Seele so nah sein, wie nur irgendwie möglich.
Mir laufen Tränen über das Gesicht, wenn ich daran denke, was für ein Glück ich mit dir hatte und wie schön es war, dich einfach zu lieben und deine Liebe dafür zurück zu bekommen. Ich glaube, es ist egal, wen man nach dem wertvollsten Ding auf dieser Welt fragen würde. Die Antwort wäre immer etwas Materielles oder so etwas wie "Weltfrieden".
Doch für mich bist du es. Du bist das wertvollste, was ich jemals hatte. Es gibt nichts, was ich mehr lieben könnte. Es gibt nichts, was ich mehr vermissen könnte. Und es gibt sonst nichts, was unbezahlbar ist. Nur du allein.
Genau in diesem Moment kommen aus den Boxen die Worte, die am besten beschreiben, wie ich dich sehe.
"Ich schätz' dich nicht ein, ich nehme dich hin. Nehme Dich wahr, nehme dich mit, zu dem der ich bin. Fühle mich hingezogen zu dem, was du mir bereitstellst. Deiner Wahrheit, das schönste an dieser scheiß Welt."
Du bist das schönste, was auf diesem Planeten existiert. Neben dir wirkt ein Sonnenuntergang am Meer wie eine unfassbar hässliche Energiesparlampe, die unangenehm flackert. Neben dir sieht der schönste Vogel aus, wie eine dreckige Taube mit verkrüppelten Füßen. Und kein Kleid kann perfekt sein, ohne dass du darin steckst.
All diese Dinge habe ich nicht mehr gesehen, weil ich dumm war.. blind und egoistisch. Ich habe versucht, meine Probleme mit etwas zu verdrängen, was vergänglich ist, statt mir von dir das geben zu lassen, was ich die ganze Zeit wollte. Dass ich auf andere Gedanken komme und nach vorn blicken kann. Statt mich von dir heilen zu lassen, habe ich mit voller Kraft gegen eine Bombe getreten..
All das hat mich aufgeweckt. Am selben Abend wurde mir bewusst, wie dumm ich war.. von da an wusste ich nicht mehr, was ich tun soll oder wer ich bin. Ich war sehr froh darüber, dich noch sehen zu können, wirklich. Ich dachte, du seist für immer weg und es wäre endgültig vorbei. Ohne Chance auf Versöhnung.
Es ist wunderbar, dass ich mich getäuscht habe. Noch nie war ich so glücklich darüber, dass ein Gedanke von mir nicht richtig war.
Ich danke dir von ganzem Herzen für alles, was du jemals für mich getan hast. Im Moment aber vor allem für diese Chance. Du bist ein wundervoller Mensch und dein Herz ist riesen groß. Mir ist klar, dass mich wohl jede andere schon vor 2 Jahren in den Wind geschossen und am nächsten Tag vergessen hätte. Doch du hast immer etwas in mir gesehen, was dich zum Lächeln gebracht hat. Dort war immer irgendetwas, was dich nicht aufgeben lassen wollte. Ich hoffe, davon ist noch der eine oder andere Funken übrig, dass wir das Feuer wieder entfachen können.
Wir schaffen das. Alles wird wieder gut. Wir können gemeinsam alt werden und über die Jugend von morgen meckern.
Ich liebe Dich. Über alles. Und jeden. Und das mit dem Universum, meine Traumfrau.. <3
Du bist das schönste, was auf diesem Planeten existiert. Neben dir wirkt ein Sonnenuntergang am Meer wie eine unfassbar hässliche Energiesparlampe, die unangenehm flackert. Neben dir sieht der schönste Vogel aus, wie eine dreckige Taube mit verkrüppelten Füßen. Und kein Kleid kann perfekt sein, ohne dass du darin steckst.
All diese Dinge habe ich nicht mehr gesehen, weil ich dumm war.. blind und egoistisch. Ich habe versucht, meine Probleme mit etwas zu verdrängen, was vergänglich ist, statt mir von dir das geben zu lassen, was ich die ganze Zeit wollte. Dass ich auf andere Gedanken komme und nach vorn blicken kann. Statt mich von dir heilen zu lassen, habe ich mit voller Kraft gegen eine Bombe getreten..
All das hat mich aufgeweckt. Am selben Abend wurde mir bewusst, wie dumm ich war.. von da an wusste ich nicht mehr, was ich tun soll oder wer ich bin. Ich war sehr froh darüber, dich noch sehen zu können, wirklich. Ich dachte, du seist für immer weg und es wäre endgültig vorbei. Ohne Chance auf Versöhnung.
Es ist wunderbar, dass ich mich getäuscht habe. Noch nie war ich so glücklich darüber, dass ein Gedanke von mir nicht richtig war.
Ich danke dir von ganzem Herzen für alles, was du jemals für mich getan hast. Im Moment aber vor allem für diese Chance. Du bist ein wundervoller Mensch und dein Herz ist riesen groß. Mir ist klar, dass mich wohl jede andere schon vor 2 Jahren in den Wind geschossen und am nächsten Tag vergessen hätte. Doch du hast immer etwas in mir gesehen, was dich zum Lächeln gebracht hat. Dort war immer irgendetwas, was dich nicht aufgeben lassen wollte. Ich hoffe, davon ist noch der eine oder andere Funken übrig, dass wir das Feuer wieder entfachen können.
Wir schaffen das. Alles wird wieder gut. Wir können gemeinsam alt werden und über die Jugend von morgen meckern.
Ich liebe Dich. Über alles. Und jeden. Und das mit dem Universum, meine Traumfrau.. <3
Freitag, 11. September 2015
Bitte nicht.
Ich habe Schmerzen seit Jahren, könnt ne Massage vertragen. Nicht nur meine Knochen, nein auch der Geist ist gebrochen. Wechsle den Blick von links nach rechts, was von all dem ist noch echt? Und die Frage bleibt die gleiche, ganz egal, was ich beschreibe. Siehst du mich? Siehst du, wie alles hier zerbricht? Keine Ahnung, wo es lang geht, was fragt ihr mich für'n Shit?
Bin ich glücklich oder nicht, soll ich lachen oder weinen, ganz egal heute, für sowas bin ich viel zu dicht. Mal im Ernst, Leute. Geht und nervt mich bitte nicht.
Ich verkriech' mich vor dem Licht, verschmelze mit der Dunkelheit und alles scheint zu groß, fuck jetzt ist es bald soweit. Habe Angst danach zu fragen, all diese Szenen die mich plagen. Fuck ich brauch noch Weed, mindestens noch 8 Plantagen. Jede Antwort, wenn ich frage, ist nur wieder so'ne Phrase. Und was hab ich schon erwartet? Bin selbst Schuld, wenn das ausartet. Dennoch bin ich geladen, könnt alle Fenster zerschlagen, nur um meinen Blick nicht durch das alte Glas zu bahnen.
Siehst du mich? Siehst du, wie das alles hier zerbricht? Keine Ahnung wo es lang geht, was fragt ihr mich für'n Shit? Bin ich glücklich oder nicht, soll ich lachen oder weinen? Ganz egal heute, für sowas bin ich viel zu dicht. Ganz im Ernst Leute, geht und nervt mich bitte nicht.
Falsche Gesichter, falscher Charakter, tausend Jahre und wir sind immer noch nicht weiter. Hab mich oft umgesehen, nach den richtigen Menschen. Keine Ahnung, was das war, doch ich ließ mich immer blenden. In welche Richtung soll das geh'n, worin soll das alles enden? Stehen beide im Stau, doch an ganz and'ren Enden. Schalte den Motor jetzt ab, hab kaum noch Sprit mehr zum Verschwenden. Frag mich im gleichen Moment noch einmal, was das denn soll. Mein Blick von links nach rechts, die Autobahn ist voll. Tausend Tränen weiter, doch stehe ich noch immer hier. Lass die Karre an, Gaspedal runter bis zum Anschlag, ab durch die Planke. Brauch jetzt keine Schranke, nur noch ein Gedanke. Hab keinen Grund mehr. Ey Gott? Bitte. Ja, danke.
Bin ich glücklich oder nicht, soll ich lachen oder weinen, ganz egal heute, für sowas bin ich viel zu dicht. Mal im Ernst, Leute. Geht und nervt mich bitte nicht.
Ich verkriech' mich vor dem Licht, verschmelze mit der Dunkelheit und alles scheint zu groß, fuck jetzt ist es bald soweit. Habe Angst danach zu fragen, all diese Szenen die mich plagen. Fuck ich brauch noch Weed, mindestens noch 8 Plantagen. Jede Antwort, wenn ich frage, ist nur wieder so'ne Phrase. Und was hab ich schon erwartet? Bin selbst Schuld, wenn das ausartet. Dennoch bin ich geladen, könnt alle Fenster zerschlagen, nur um meinen Blick nicht durch das alte Glas zu bahnen.
Siehst du mich? Siehst du, wie das alles hier zerbricht? Keine Ahnung wo es lang geht, was fragt ihr mich für'n Shit? Bin ich glücklich oder nicht, soll ich lachen oder weinen? Ganz egal heute, für sowas bin ich viel zu dicht. Ganz im Ernst Leute, geht und nervt mich bitte nicht.
Falsche Gesichter, falscher Charakter, tausend Jahre und wir sind immer noch nicht weiter. Hab mich oft umgesehen, nach den richtigen Menschen. Keine Ahnung, was das war, doch ich ließ mich immer blenden. In welche Richtung soll das geh'n, worin soll das alles enden? Stehen beide im Stau, doch an ganz and'ren Enden. Schalte den Motor jetzt ab, hab kaum noch Sprit mehr zum Verschwenden. Frag mich im gleichen Moment noch einmal, was das denn soll. Mein Blick von links nach rechts, die Autobahn ist voll. Tausend Tränen weiter, doch stehe ich noch immer hier. Lass die Karre an, Gaspedal runter bis zum Anschlag, ab durch die Planke. Brauch jetzt keine Schranke, nur noch ein Gedanke. Hab keinen Grund mehr. Ey Gott? Bitte. Ja, danke.
Donnerstag, 28. Mai 2015
Hass ist nur der Anfang.
Ich weiß, dass ich Menschen verletze. Ich weiß, dass es nicht richtig ist. Ich weiß, dass sie nicht einmal etwas dafür können.
Und es trifft die, die mich lieben und mir helfen wollen. Alle anderen lassen mich in Ruhe, wenn ich sie darum bitte. Doch im Moment will ich einfach nicht reden. Am besten mit niemandem. Nicht ein Wort. Nur eine Person weiß, was überhaupt los ist. Vielleicht wartet sie ja auf diese Zeilen von mir und liest sie. Ich hoffe, sie kann mich dann besser verstehen..
Beschissene Umstände wühlten alles auf und machen es in meinem Kopf wieder aktuell. Ich sehe die Blicke, höre Worte und spüre Tränen auf meinem Gesicht, obwohl keine fließen. Situationen aus vielen Jahren jagen die Gefühle, die mich lächeln lassen und erwischen sie nach einem erbitterten Kampf um Leben und Tod. Speere durchbohren sie, eines nach dem anderen. Mittlerweile ist dort nichts mehr. Freude und Glück sind ausgerottet. Gedanken blockiert. Es tut nur noch weh. Es ist, als wäre ich wieder dort, wo ich vor 8 Jahren war. Ich weiß, dass diese Zeit längst vorbei ist, doch verhalte ich mich genauso wie damals. Es ist, als würde ich einen Film sehen, in dem ich einmal die Hauptrolle spielte. Doch gab es damals kein Happy End.
Ich fing an, mich selbst zu hassen. Dafür, dass ich ständig versagte. Dafür, dass ich anders war, als die anderen. Mir war es nicht wichtig, welche Kleidung ich trage und was andere von mir halten. Das bekam ich dann auch zu spüren. Worte, die mir heute noch im Herzen brennen, wenn ich an sie denke. Ich wurde herumgeschubst, ausgelacht. Blicke bereiteten mir Schmerzen.
Zuhause ging es weiter. Ich schloss mich ständig in meinem Zimmer ein, um meine Ruhe vor allem zu haben. Niemand fragte danach, was denn los sei. Das machte mich damals wütend. Ich habe sie gehasst. Alle, die über mich lachten. Alle, die nicht danach fragten, warum ich so rote Augen hatte.
Ich war komplett auf mich allein gestellt. Ein Mensch kennt keine Einsamkeit, wenn er sowas nicht erlebt hat. Wenn niemand da ist, der mit dir spricht.
Mit der Zeit staut sich eine gewaltige Menge Hass an. Als wir in der Schule über Amokläufe sprachen, habe ich diese Menschen nicht verurteilt. Ich konnte verstehen, was in ihren Köpfen vorgeht. Aber das war nicht meine Art. Sowas kam für mich nicht in Frage.
Ich schluckte den Schmerz. Atmete meinen Hass tief ein und lies ihn nicht raus.
Irgendwann aber wird das alles zu viel. Man explodiert in einer schwarzen Wolke aus Wut und verfällt in eine Art Blutrausch. All das, was mir angetan wurde, wollte ich denen zurückzahlen, die dafür verantwortlich sind, dass es dazu kam. Doch in diesem Rausch unterscheidete ich nicht zwischen Freund und Feind. Es traf ausnahmslos ALLE, die meinen Weg kreuzten oder mich nur dumm ansahen. Freunde, Familie, Bekannte, Fremde, Gegenstände. Ich zerstörte Gemälde und Gefühle gleichermaßen. Zerriss Bücher, warf Gläser durch den Raum und schnitt Löcher in Kleidung, bis es nach und nach abklang. Ich fing danach oft an zu weinen. Und niemand hörte meine Tränen auf den Boden schlagen.
Im Moment fühle ich mich wieder so wie zu dieser Zeit. Nur, weil diese ganzen Gedanken wieder hoch kamen und sich in meinem Kopf verankert haben.
Ich hasse gerade alles und jeden. Nur bricht dieser Wutanfall nicht aus, wenn das Fass überläuft, sondern wahllos. Ein falsches Wort kann mich zum explodieren bringen. Hoffnung, die nicht erfüllt wird. Eine Absage. All das reicht im Moment, um mich in den Wahnsinn zu treiben. Und dann ist es, als würde mich jemand anders steuern. In meinem Kopf weiß ich ganz klar, dass ich gerade der letzte Hurensohn bin. Ich denke daran und spreche im gleichen Augenblick Worte aus, die ich niemals zu einem Menschen sagen würde, der mir so viel bedeutet. Es ist wirklich wie ein Film der vor meinen Augen abläuft. Ich höre ihn, sehe ihn, doch meine Gedanken laufen gleichzeitig ganz anders ab. Und ich kann nichts machen. Wenn ich versuche, es abzublocken, dann kann ich für einen Moment das Drehbuch umschreiben. Aber das bringt meistens auch nichts mehr. Dazu ist es dann zu spät.
Ich bin vor 3 Stunden in diesen Rausch gefallen und bin da immer noch nicht wieder richtig raus.
Aber zumindest bin ich wieder ich. Irgendetwas ist in mir. Und das will ich loswerden.
Es tut mir leid, dass ich dieses Monster in mir trage. Ich wünschte, ich hätte es damals erlegt.
Es tut mir wahnsinnig leid...
Hass ist nur der Anfang. Und Tränen beenden es. Es war schon immer so.
Und es trifft die, die mich lieben und mir helfen wollen. Alle anderen lassen mich in Ruhe, wenn ich sie darum bitte. Doch im Moment will ich einfach nicht reden. Am besten mit niemandem. Nicht ein Wort. Nur eine Person weiß, was überhaupt los ist. Vielleicht wartet sie ja auf diese Zeilen von mir und liest sie. Ich hoffe, sie kann mich dann besser verstehen..
Beschissene Umstände wühlten alles auf und machen es in meinem Kopf wieder aktuell. Ich sehe die Blicke, höre Worte und spüre Tränen auf meinem Gesicht, obwohl keine fließen. Situationen aus vielen Jahren jagen die Gefühle, die mich lächeln lassen und erwischen sie nach einem erbitterten Kampf um Leben und Tod. Speere durchbohren sie, eines nach dem anderen. Mittlerweile ist dort nichts mehr. Freude und Glück sind ausgerottet. Gedanken blockiert. Es tut nur noch weh. Es ist, als wäre ich wieder dort, wo ich vor 8 Jahren war. Ich weiß, dass diese Zeit längst vorbei ist, doch verhalte ich mich genauso wie damals. Es ist, als würde ich einen Film sehen, in dem ich einmal die Hauptrolle spielte. Doch gab es damals kein Happy End.
Ich fing an, mich selbst zu hassen. Dafür, dass ich ständig versagte. Dafür, dass ich anders war, als die anderen. Mir war es nicht wichtig, welche Kleidung ich trage und was andere von mir halten. Das bekam ich dann auch zu spüren. Worte, die mir heute noch im Herzen brennen, wenn ich an sie denke. Ich wurde herumgeschubst, ausgelacht. Blicke bereiteten mir Schmerzen.
Zuhause ging es weiter. Ich schloss mich ständig in meinem Zimmer ein, um meine Ruhe vor allem zu haben. Niemand fragte danach, was denn los sei. Das machte mich damals wütend. Ich habe sie gehasst. Alle, die über mich lachten. Alle, die nicht danach fragten, warum ich so rote Augen hatte.
Ich war komplett auf mich allein gestellt. Ein Mensch kennt keine Einsamkeit, wenn er sowas nicht erlebt hat. Wenn niemand da ist, der mit dir spricht.
Mit der Zeit staut sich eine gewaltige Menge Hass an. Als wir in der Schule über Amokläufe sprachen, habe ich diese Menschen nicht verurteilt. Ich konnte verstehen, was in ihren Köpfen vorgeht. Aber das war nicht meine Art. Sowas kam für mich nicht in Frage.
Ich schluckte den Schmerz. Atmete meinen Hass tief ein und lies ihn nicht raus.
Irgendwann aber wird das alles zu viel. Man explodiert in einer schwarzen Wolke aus Wut und verfällt in eine Art Blutrausch. All das, was mir angetan wurde, wollte ich denen zurückzahlen, die dafür verantwortlich sind, dass es dazu kam. Doch in diesem Rausch unterscheidete ich nicht zwischen Freund und Feind. Es traf ausnahmslos ALLE, die meinen Weg kreuzten oder mich nur dumm ansahen. Freunde, Familie, Bekannte, Fremde, Gegenstände. Ich zerstörte Gemälde und Gefühle gleichermaßen. Zerriss Bücher, warf Gläser durch den Raum und schnitt Löcher in Kleidung, bis es nach und nach abklang. Ich fing danach oft an zu weinen. Und niemand hörte meine Tränen auf den Boden schlagen.
Im Moment fühle ich mich wieder so wie zu dieser Zeit. Nur, weil diese ganzen Gedanken wieder hoch kamen und sich in meinem Kopf verankert haben.
Ich hasse gerade alles und jeden. Nur bricht dieser Wutanfall nicht aus, wenn das Fass überläuft, sondern wahllos. Ein falsches Wort kann mich zum explodieren bringen. Hoffnung, die nicht erfüllt wird. Eine Absage. All das reicht im Moment, um mich in den Wahnsinn zu treiben. Und dann ist es, als würde mich jemand anders steuern. In meinem Kopf weiß ich ganz klar, dass ich gerade der letzte Hurensohn bin. Ich denke daran und spreche im gleichen Augenblick Worte aus, die ich niemals zu einem Menschen sagen würde, der mir so viel bedeutet. Es ist wirklich wie ein Film der vor meinen Augen abläuft. Ich höre ihn, sehe ihn, doch meine Gedanken laufen gleichzeitig ganz anders ab. Und ich kann nichts machen. Wenn ich versuche, es abzublocken, dann kann ich für einen Moment das Drehbuch umschreiben. Aber das bringt meistens auch nichts mehr. Dazu ist es dann zu spät.
Ich bin vor 3 Stunden in diesen Rausch gefallen und bin da immer noch nicht wieder richtig raus.
Aber zumindest bin ich wieder ich. Irgendetwas ist in mir. Und das will ich loswerden.
Es tut mir leid, dass ich dieses Monster in mir trage. Ich wünschte, ich hätte es damals erlegt.
Es tut mir wahnsinnig leid...
Hass ist nur der Anfang. Und Tränen beenden es. Es war schon immer so.
Samstag, 16. Mai 2015
Rest in pieces
Ich hoffe einfach nur, dass du Schmerzen hast. Morgens, mittags, abends. Ich hoffe, du kannst nachts nicht schlafen. Ich hoffe, dir geht es schlechter, als mir es jemals ging. Fick dich.
Donnerstag, 26. März 2015
9 Tage.
Es sind gerade erst 9 Tage vergangen..
9 Tage mit Wochenende dazwischen sind es, die ich es schaffe morgens aufzustehen und mich auf den Weg zu machen..
Und das, nachdem mir so bewusst wie nie zuvor wurde, wie wichtig es ist, sein Leben in die Hand zu nehmen, damit es nicht aus dem Ruder läuft..
Scheiße, soll das mein Ernst sein? Das ist so unendlich bitter.. ich bin die reinste Enttäuschung für alle, die jemals einen Funken Hoffnung in mich gesteckt haben..
Und noch viel schlimmer für die, die wirklich alles auf mich gesetzt haben..
Ich enttäusche und verletze mit meinem Verhalten regelmäßig Menschen.. Wie kann es nur so schwer für mich sein, ganz normal jeden Morgen aufzustehen, so wie alle anderen? Manche sind im ganzen Jahr nicht so viel zuhaus geblieben, wie ich in einem Monat..
Was ist so ein Leben schon wert..?
Mein Lebenslauf hat mehr Lücken als die schlimmsten Straßen.. Viele meiner Rückschläge hätte ich besser verarbeiten, oder es erst gar nicht dazu kommen lassen können..
Was ist nur los mit mir..?
9 Scheiß Tage! Das ist doch ein Witz..
Und jetzt ist es soweit.. sie ist weg.. sie hat mir bei weitem mehr Chancen gegeben, als ich es wert bin.. Was mache ich natürlich damit..? Eine nach der anderen vertun und eine gemeinsame Zukunft mit ihr komplett ausschließen..
Scheiße Jan, komm da endlich raus!
Für manche Sachen ist es zu spät, aber dein Leben geht weiter.. du musst weiter kämpfen!
Weiter versuchen, weiter dein bestes geben.. Fuck, was tust du nur..? Dein Leben ging so steil bergauf.. du hattest eine wundervolle Frau, eine sichere Ausbildung, Unterstützung wo es nur ging und dennoch hast du es verkackt.. was ist dein scheiß Problem..?
Ich hasse Menschen wie dich. Ich hasse Menschen, die ihr Leben so verwerfen und diejenigen verletzen, die sie lieben.. und das wegen solchem Schwachsinn. Fick dich, Jan.
Du hast es verdient, dass sie weg ist. Das ist ganz allein dein Verdienst, du Held. Du hättest es auch verdient, dass dein Chef und deine Familie dich aufgeben. Du hättest es verdient, dass dich alle aufgeben. Oft genug hast du jeden hier enttäuscht.
Also reiß dich verdammt nochmal zusammen und krieg deinen verfickten Arsch hoch!
9 Tage. Das ist wirklich lächerlich.
9 Tage mit Wochenende dazwischen sind es, die ich es schaffe morgens aufzustehen und mich auf den Weg zu machen..
Und das, nachdem mir so bewusst wie nie zuvor wurde, wie wichtig es ist, sein Leben in die Hand zu nehmen, damit es nicht aus dem Ruder läuft..
Scheiße, soll das mein Ernst sein? Das ist so unendlich bitter.. ich bin die reinste Enttäuschung für alle, die jemals einen Funken Hoffnung in mich gesteckt haben..
Und noch viel schlimmer für die, die wirklich alles auf mich gesetzt haben..
Ich enttäusche und verletze mit meinem Verhalten regelmäßig Menschen.. Wie kann es nur so schwer für mich sein, ganz normal jeden Morgen aufzustehen, so wie alle anderen? Manche sind im ganzen Jahr nicht so viel zuhaus geblieben, wie ich in einem Monat..
Was ist so ein Leben schon wert..?
Mein Lebenslauf hat mehr Lücken als die schlimmsten Straßen.. Viele meiner Rückschläge hätte ich besser verarbeiten, oder es erst gar nicht dazu kommen lassen können..
Was ist nur los mit mir..?
9 Scheiß Tage! Das ist doch ein Witz..
Und jetzt ist es soweit.. sie ist weg.. sie hat mir bei weitem mehr Chancen gegeben, als ich es wert bin.. Was mache ich natürlich damit..? Eine nach der anderen vertun und eine gemeinsame Zukunft mit ihr komplett ausschließen..
Scheiße Jan, komm da endlich raus!
Für manche Sachen ist es zu spät, aber dein Leben geht weiter.. du musst weiter kämpfen!
Weiter versuchen, weiter dein bestes geben.. Fuck, was tust du nur..? Dein Leben ging so steil bergauf.. du hattest eine wundervolle Frau, eine sichere Ausbildung, Unterstützung wo es nur ging und dennoch hast du es verkackt.. was ist dein scheiß Problem..?
Ich hasse Menschen wie dich. Ich hasse Menschen, die ihr Leben so verwerfen und diejenigen verletzen, die sie lieben.. und das wegen solchem Schwachsinn. Fick dich, Jan.
Du hast es verdient, dass sie weg ist. Das ist ganz allein dein Verdienst, du Held. Du hättest es auch verdient, dass dein Chef und deine Familie dich aufgeben. Du hättest es verdient, dass dich alle aufgeben. Oft genug hast du jeden hier enttäuscht.
Also reiß dich verdammt nochmal zusammen und krieg deinen verfickten Arsch hoch!
9 Tage. Das ist wirklich lächerlich.
Dienstag, 17. März 2015
Vom Schmieden und Verlieren.
Ich bin mir nicht wirklich sicher, was in letzter Zeit mit mir los war oder ist..
Dinge, die mir vorher so viel bedeutet haben, die habe ich vernachlässigt, fallen gelassen und mich auf andere Sachen komplett fixiert. Der Grat zwischen Vernunft und jugendlichem Leichtsinn ist bei mir nicht sehr groß gewesen. Noch nie. Doch war es seit knapp 2 Jahren viel besser als jemals zuvor. Mir war bewusst, dass ich etwas tun muss, dass nichts von so kommt. Es gibt keinen Regen aus purem Glück, der einfach irgendwann auf einen niederprasselt. Es gibt keinen Topf voll Gold am Ende des Regenbogens und auch keine Wunderlampe, die man durch Glück finden kann.
Das Sprichwort 'Jeder ist seines Glückes Schmied.' fand ich schon immer sehr schön. Doch habe ich es bis vor kurzem nicht ganz verstanden. Mir war klar, dass man es selbst in der Hand hat, ob man sein Glück findet, oder nicht. Aber dabei habe ich eines übersehen. Den Schmied. Das Glück fällt einem nicht einfach in die Hände. Man muss etwas dafür tun. Für manches mehr, für anderes weniger.
Welcher Beruf spiegelt dieses Prinzip besser wieder, als der Schmied? Für ein paar Beschläge aus Eisen braucht man nicht viel Aufwand, ein paar Schläge auf das brennend heiße Metall, einige Details und das war es beinahe schon. Etwas ist fertig. Und der Schmied hat einen kleinen Erfolg, über den er sich freuen kann. Der ihm etwas Glück bringt.
Stellt man sich jetzt etwas größeres vor, wie zum Beispiel einen Uhrkasten, mit aufwändiger Form, unendlich vielen und winzigen Gravuren und einer Glasplatte, hinter der das Uhrwerk später zu sehen sein soll. Es kostet womöglich das tausendfache an Zeit, um dieses Stück herzustellen. Vieles wird er verbessern oder sogar neu machen müssen, weil es nicht auf Anhieb klappt. Doch lässt er sich davon nicht unterkriegen.
Ist dieses Ziel letztendlich erreicht, kann man sich ein Leben lang an dieser Uhr erfreuen. Man ist stolz auf das, was man erreicht hat.
Und das ist natürlich nicht nur im Handwerk zutreffend, es ist überall genau das gleiche. Schließe deine Augen. Denke an das, was dir wirklich am wichtigsten ist. Was dich glücklich machen würde. Hast du ein großes Ziel vor Augen, das du ohne Kompromiss erreichen willst? Dann denke daran. Denke an den Schmied, wie er unermüdlich auf den Klumpen Metall einschlägt, um ihn zu etwas wunderschönem zu formen. Denke daran, wie viel Blut, Schweiß und wahrscheinlich auch Verzweiflung in dieser Arbeit stecken mag. Nimm dir das als Vorbild. Schmiede dich selbst, schmiede dein Leben, schmiede was immer du willst.
Man braucht sich nichts schön zu reden. Das möchte ich heute auch nicht tun. Das Leben ist hinter jeder Ecke härter als das, was man bisher kannte. Aber wisst ihr was? Das Leben zerfrisst einen nicht, wenn man das nicht zulässt. Das Leben macht einen stark und selbstbewusst. Das Leben ist die Uhr, die der Schmied gebaut hat.
Mit jedem Scheitern wusste er beim nächsten Mal, was er anders oder besser machen muss. Mit jedem Schlag auf den Amboss wird sein Arm stärker. Mit jedem fertigen Einzelteil festigt sich sein Wille.
So verstehe ich es. So möchte ich es auch verstehen und daran festhalten, dass ich selbst lenken kann, ob mein Leben gut oder schlecht läuft. Natürlich gibt es Ausnahmen, die unmöglich zu verändern sind. Doch selbst dann kann man kämpfen und das beste daraus machen, oder sich in seinem Bett verkriechen und alles so lassen, wie es ist.
Am Ende kommt man immer auf den Schmied.
Am Ende läuft alles auf dich zurück. Am Ende entscheidest Du, was mit dir und deinem Leben geschieht.
Memo am mein Zukunfts-Ich: Lies den Scheiß, wenn Du nicht weiter weißt. Wenn alles zu kippen droht. Die Gedanken hier sind mit das sinnvollste, was Du je von dir gegeben hast. Vergiss bitte nicht, was hier steht und verdammt, lebe weiterhin nach diesen Worten. Scheiß auf Anarchie und herumgammeln, das willst Du selbst nicht. Das weiß ich.
Ich hoffe dennoch, dass Du das hier gar nicht mehr brauchst, sondern selbst genügend Gehirnwindungen hast, um zu verstehen, worauf es dir ankommt.
Cheers.
Dinge, die mir vorher so viel bedeutet haben, die habe ich vernachlässigt, fallen gelassen und mich auf andere Sachen komplett fixiert. Der Grat zwischen Vernunft und jugendlichem Leichtsinn ist bei mir nicht sehr groß gewesen. Noch nie. Doch war es seit knapp 2 Jahren viel besser als jemals zuvor. Mir war bewusst, dass ich etwas tun muss, dass nichts von so kommt. Es gibt keinen Regen aus purem Glück, der einfach irgendwann auf einen niederprasselt. Es gibt keinen Topf voll Gold am Ende des Regenbogens und auch keine Wunderlampe, die man durch Glück finden kann.
Das Sprichwort 'Jeder ist seines Glückes Schmied.' fand ich schon immer sehr schön. Doch habe ich es bis vor kurzem nicht ganz verstanden. Mir war klar, dass man es selbst in der Hand hat, ob man sein Glück findet, oder nicht. Aber dabei habe ich eines übersehen. Den Schmied. Das Glück fällt einem nicht einfach in die Hände. Man muss etwas dafür tun. Für manches mehr, für anderes weniger.
Welcher Beruf spiegelt dieses Prinzip besser wieder, als der Schmied? Für ein paar Beschläge aus Eisen braucht man nicht viel Aufwand, ein paar Schläge auf das brennend heiße Metall, einige Details und das war es beinahe schon. Etwas ist fertig. Und der Schmied hat einen kleinen Erfolg, über den er sich freuen kann. Der ihm etwas Glück bringt.
Stellt man sich jetzt etwas größeres vor, wie zum Beispiel einen Uhrkasten, mit aufwändiger Form, unendlich vielen und winzigen Gravuren und einer Glasplatte, hinter der das Uhrwerk später zu sehen sein soll. Es kostet womöglich das tausendfache an Zeit, um dieses Stück herzustellen. Vieles wird er verbessern oder sogar neu machen müssen, weil es nicht auf Anhieb klappt. Doch lässt er sich davon nicht unterkriegen.
Ist dieses Ziel letztendlich erreicht, kann man sich ein Leben lang an dieser Uhr erfreuen. Man ist stolz auf das, was man erreicht hat.
Und das ist natürlich nicht nur im Handwerk zutreffend, es ist überall genau das gleiche. Schließe deine Augen. Denke an das, was dir wirklich am wichtigsten ist. Was dich glücklich machen würde. Hast du ein großes Ziel vor Augen, das du ohne Kompromiss erreichen willst? Dann denke daran. Denke an den Schmied, wie er unermüdlich auf den Klumpen Metall einschlägt, um ihn zu etwas wunderschönem zu formen. Denke daran, wie viel Blut, Schweiß und wahrscheinlich auch Verzweiflung in dieser Arbeit stecken mag. Nimm dir das als Vorbild. Schmiede dich selbst, schmiede dein Leben, schmiede was immer du willst.
Man braucht sich nichts schön zu reden. Das möchte ich heute auch nicht tun. Das Leben ist hinter jeder Ecke härter als das, was man bisher kannte. Aber wisst ihr was? Das Leben zerfrisst einen nicht, wenn man das nicht zulässt. Das Leben macht einen stark und selbstbewusst. Das Leben ist die Uhr, die der Schmied gebaut hat.
Mit jedem Scheitern wusste er beim nächsten Mal, was er anders oder besser machen muss. Mit jedem Schlag auf den Amboss wird sein Arm stärker. Mit jedem fertigen Einzelteil festigt sich sein Wille.
So verstehe ich es. So möchte ich es auch verstehen und daran festhalten, dass ich selbst lenken kann, ob mein Leben gut oder schlecht läuft. Natürlich gibt es Ausnahmen, die unmöglich zu verändern sind. Doch selbst dann kann man kämpfen und das beste daraus machen, oder sich in seinem Bett verkriechen und alles so lassen, wie es ist.
Am Ende kommt man immer auf den Schmied.
Am Ende läuft alles auf dich zurück. Am Ende entscheidest Du, was mit dir und deinem Leben geschieht.
Memo am mein Zukunfts-Ich: Lies den Scheiß, wenn Du nicht weiter weißt. Wenn alles zu kippen droht. Die Gedanken hier sind mit das sinnvollste, was Du je von dir gegeben hast. Vergiss bitte nicht, was hier steht und verdammt, lebe weiterhin nach diesen Worten. Scheiß auf Anarchie und herumgammeln, das willst Du selbst nicht. Das weiß ich.
Ich hoffe dennoch, dass Du das hier gar nicht mehr brauchst, sondern selbst genügend Gehirnwindungen hast, um zu verstehen, worauf es dir ankommt.
Cheers.
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