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Montag, 28. September 2015

Ich warte..

Dieser Kuss war ein Versprechen.
Was sollte ich schon sagen? Bei sowas kann man sich nicht versprechen.
Wir werden uns wiedersehn, glaub mir, es gibt kein "Lebe wohl."
Doch bis dahin gibt's am Morgen erstmal nen Pernot.
Doch so hart es auch ist, vergess' ich Dich nicht.
Momente, Gefühle und erst Recht dein Gesicht.

Wir versuchten zu lächeln,
doch war's irgendwie so, als würde man jedes mal erbrechen.
Als hätte man zu viel gesoffen,
sich mit nem Liter Klaren am Ziel vorbei geschossen.
Sowas wie 'n Ziel gibt es aber nicht,
das ist 'n Marathon und kein banaler Sprint.
Entweder halten wir durch, sind die großen Gewinner,
oder wir sind beide nur die Spinner,
die sich erhofften,
was im Geheimen verflossen.
Doch können nichts dafür und wissen es nicht besser.
Als Laie verliert man doch auch dieses 'Nagel oder Becher?'.

Wir müssen was tun. Frag mich nicht, "Was nun?".
Hab selber keine Ahnung,
ich sitz' hier auch nur auf mein'm Arsch rum.
Hoffe, irgendeinen Morgen ist alles wieder gut.
Du liegst bei mir im Bett und ich schaue dir dabei zu.
Ich hoffe, irgendeinen Morgen ist das nur ein alter Hut,
den man bloß wegwirft, als wäre er kaputt.
Und so einfach geht es, unsere Herzen sind dann nicht mehr wund.
Doch jetzt schleicht mir diese Frage aus dem Mund.

Wir sehen uns wieder, doch wann?
Frag mich das bitte nicht.
Denn ich warte genauso. Ich will dich, ich brauche dich.
Keine andere könnt' dich jemals ersetzen,
will's nicht versuchen und nur unnötig verletzen.
Da wo du warst, hast du keine Leere hinterlassen.
Und das, was blieb, wird auch niemals verblassen.

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