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Donnerstag, 27. September 2012

Wie ein falscher Akkord, am Anfang eines Lieds.

Man hört ihn nicht immer. Vielleicht kommt es einem ein wenig komisch vor, aber wenn man nicht darauf fixiert ist, fällt einem dieser falsche Akkord kaum auf. Genau, wie einige Fehler.

Ich kaue jetzt schon seit Tagen auf Scherben, warte, dass ich es schaffe, mich aufzuraffen und Fehler zu beheben. Doch jedes mal, wenn mir diese Fehler bewusst werden, ist es zu spät, um sie zu stoppen, bevor schlimmeres passiert. Entweder ist es, wie jetzt auch, 3 Uhr nachts und niemand ist mehr wach, oder es ist einfach zu spät.. warum denke ich am Tag nicht an sowas? Ich sitze doch nur hier und schlage die Zeit tot.. warte, dass es wieder Nacht ist, um nachdenken zu können.. einen klaren Kopf zu bekommen. "Junge, du lebst wirklich gerade dein Leben!" Diesen Spruch höre ich momentan relativ oft. Meine Antwort darauf lautet meistens: "Ich wäre froh, wenn ich das könnte.". Ich bin kaputt, will nicht so weitermachen, niemandem zur Last fallen. Ich will arbeiten, eigenes Geld verdienen. Aber ich bin schon damit überfordert früher als um 2 Uhr im Bett zu liegen, damit ich nicht bis nachmittags schlafe. Dieses Leben ist zum Kotzen, auch wenn einige von euch sich das vielleicht ganz entspannt vorstellen. Die ersten Tage ist es noch so, vielleicht auch ein paar Wochen. Aber nach 2 Monaten nervt es einen nur noch. Man hat keine Lust mehr auf irgendetwas und aus Frust legt man sich einen Blog zu, auf dem man von Zeit zu Zeit die Welt volljault, wie beschissen sein Leben eigentlich ist.

Jedes Ziel, das ich mir setze, ist zu hoch angesetzt. 'Gesund werden' heißt es jetzt erst einmal. Alles andere wäre, als säe ich auf verseuchtem Grund. Der falsche Akkord.

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