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Freitag, 28. Dezember 2012

Bye bye, 2012

Die Weihnachtszeit ist rum, das Jahr auch bald und was ist genau wie jedes Jahr? Richtig. Man weiß nicht, was im neuen Jahr kommt.

Nehmt euch ein paar Minuten und erinnert euch an alle Ereignisse, die euch widerfahren sind. Ob wunderschöne Momente, oder auch schlechte, ganz egal. Wenn man nur flüchtig zurück sieht, fallen einem eher die schlimmen Dinge ein, nicht? Umweltkatastrophen, Unfälle, Terroranschläge. Gebrochene Herzen, verlorene Freunde, Familienprobleme. Aber strengt euer Köpfchen mal an und denkt an die schönen Momente. Jeder klitzekleine Augenblick, der euch zum Lächeln gebracht hat. Vielleicht ein wundervolles Treffen mit eurem heimlichen Schwarm, oder eine mega geile Party mit euren Freunden.

Für mich persönlich lief dieses Jahr im Groben und Ganzen ziemlich gut. Was mich überrascht hat, denn der Start war echt mies. Das erste, woran ich mich noch erinnern kann, ist eine Krankenhausrechnung, die ich nie hätte bezahlen können. Das hat sich glücklicherweise dann geklärt. Dann wurde ich netterweise von einer Dame ausgenutzt und obendrein noch fertig gemacht. Vielen Dank, für diese Zeit. Wirklich, ich bin seitdem viel vorsichtiger, was Menschen angeht. Die meisten Dinge haben etwas gutes an sich, das man nicht von Anfang an sieht. Aber wenn man genau hinschaut, das Erfahrene von allen Seiten betrachtet, merkt man, dass nicht alles daran schlecht war.
Solche Erlebnisse machen einen Erfahrener. Reifer.

Was ich euch heute Abend eigentlich sagen möchte ist, dass man nichts unversucht lassen sollte. Nehmt mit, was euch angeboten wird. Irgendwann werdet ihr es brauchen. Verpasst keine Chancen. Irgendwann wird man zurückdenken und sich fragen, warum man diese Gelegenheit damals nicht gegriffen hat. Ein paar mal ist mir das schon passiert. Und ich kann mir gut vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin, hm?

Was ihr mit meinem Rat anstellt, ist letztendlich eure Sache. Ich hoffe, ich habe den einen oder anderen auf dem richtigen Fuße erwischt. So, wie es aussieht, schreibe ich erst nächstes Jahr wieder etwas. Also, passt bis dahin auf euch auf. Macht mir keinen Unfug und lebt euer Leben. Silvester steht vor der Tür, also sucht euch bis dahin eine ordentliche Party und macht was draus.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und noch einen angenehmen Rest Dezember. :)

Ach und noch etwas. Habt ihr ein Lied, zu dem ihr unbedingt zum neuen Jahr anstoßen wollt?
Bei mir ist es von Serum 114. Es heißt "Ein gutes, neues Jahr". Selbst im Sommer kriege ich bei dem Song immer noch Gänsehaut. Er ist einfach genial.

Und, wenn ihr mit mir auf's neue Jahr anstoßen wollt, hebt nach Mitternacht euer Glas, hört euch den Song an und nehmt einen kräftigen Schluck. Ich werde es genau so machen.


"Das ist die Zeit sich zu vergeben
und die der Erinnerung.
Dass wir die nie vergessen,
die uns am nächsten waren.
Lass' uns noch viele Jahre bleiben
wir würden dankbar sein.
Doch, wir nehmen was kommt,
darauf heb' ich mein Glas,
darauf trink' ich mit euch!"


Freitag, 16. November 2012

Ich habe Blumen mit. Weiß nicht, ob du sie magst.

Unglaublich.. Der Post kommt zwar 2 Tage zu spät, aber ich habe Dich nicht vergessen.. 1 Jahr bist Du nun schon nicht mehr unter uns. Hast uns verlassen, aus Gründen, die niemand je erfahren hat. Oder vielleicht doch? Vielleicht hast Du damals irgendwo eine Nachricht hinterlassen, doch niemand hat sie gefunden, weil sie durch den Wind in deinem Papierkorb gelandet ist? Ich weiß es nicht.. diese Ungewissheit zerfrisst einen, weißt Du? Ich wünschte, Du könntest mir erklären, was passierte. Wieso Du diesen Schritt gegangen bist. Wieso Du uns hier allein gelassen hast, ohne Dich zu verabschieden. Ich vermisse Dich. Sehr. Jeden Tag hoffe ich aufzuwachen und zu merken, dass das alles nur ein ewiger, böser Traum war. Ich hoffe, Dir geht es gut, wo auch immer Du jetzt bist. Ich habe Dir eine Kerze angezündet, damit Du siehst, dass ich immer noch an Dich denke. Dieses Licht brennt nur für Dich, weil ich Dich gern habe. Vielleicht kannst Du das hier ja lesen. Vielleicht siehst Du mir auch gerade zu, wie ich Dir diesen Text schreibe. Manchmal sehe ich nachts in die Sterne und frage mich, ob Du irgendwo da draußen weiter lebst. Ohne deinen Körper, mit dem Du nicht klar gekommen bist. Ohne Deine Probleme, weil Dich Menschen so schief angesehen haben, weil Du anders gekleidet warst, als sie. Einfach sorglos. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es so ist und Du deine Ruhe gefunden hast. Ich esse gerade Smarties. Soll ich Dir die grünen da lassen, wie ich es immer getan habe? Es gibt vieles, was ich gerne für Dich tun würde. Ich würde dir gerne Blumen an dein Grab bringen. Aber es ist so unglaublich weit weg. Bei mir hat sich vieles geändert, seit Du weg bist. Allgemein hat sich viel geändert. Ich habe Dir das nie erzählen können. Ich wusste nicht, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Deshalb wartete ich damit, bis zu diesem Tag. Hoffentlich bist Du nicht sauer, dass ich dir erst jetzt schreibe. Ich glaube, Du verstehst das. Du kennst mich ja. Ich habe eine Bitte an Dich, ja? Vergiss mich nicht. Vergiss die Zeit, die wir zusammen durchgemacht haben, bitte nicht. Vergiss nicht unser Lied, das wir uns immer geschickt haben, wenn es einem von uns nicht gut ging. Vergiss nicht die schönen Zeiten, die wir hatten, obwohl alles andere genervt hat.


Bitte, vergiss UNS nicht. 

Du fehlst mir wirklich sehr. Ich hoffe, wir treffen uns irgendwann wieder. Aber wahrscheinlich wird das noch ein Weilchen dauern. Wir haben dann bestimmt viel zu reden. :)



Fühl Dich umarmt, Kleine. Ich hab' Dich lieb. ♥

Donnerstag, 27. September 2012

Wie ein falscher Akkord, am Anfang eines Lieds.

Man hört ihn nicht immer. Vielleicht kommt es einem ein wenig komisch vor, aber wenn man nicht darauf fixiert ist, fällt einem dieser falsche Akkord kaum auf. Genau, wie einige Fehler.

Ich kaue jetzt schon seit Tagen auf Scherben, warte, dass ich es schaffe, mich aufzuraffen und Fehler zu beheben. Doch jedes mal, wenn mir diese Fehler bewusst werden, ist es zu spät, um sie zu stoppen, bevor schlimmeres passiert. Entweder ist es, wie jetzt auch, 3 Uhr nachts und niemand ist mehr wach, oder es ist einfach zu spät.. warum denke ich am Tag nicht an sowas? Ich sitze doch nur hier und schlage die Zeit tot.. warte, dass es wieder Nacht ist, um nachdenken zu können.. einen klaren Kopf zu bekommen. "Junge, du lebst wirklich gerade dein Leben!" Diesen Spruch höre ich momentan relativ oft. Meine Antwort darauf lautet meistens: "Ich wäre froh, wenn ich das könnte.". Ich bin kaputt, will nicht so weitermachen, niemandem zur Last fallen. Ich will arbeiten, eigenes Geld verdienen. Aber ich bin schon damit überfordert früher als um 2 Uhr im Bett zu liegen, damit ich nicht bis nachmittags schlafe. Dieses Leben ist zum Kotzen, auch wenn einige von euch sich das vielleicht ganz entspannt vorstellen. Die ersten Tage ist es noch so, vielleicht auch ein paar Wochen. Aber nach 2 Monaten nervt es einen nur noch. Man hat keine Lust mehr auf irgendetwas und aus Frust legt man sich einen Blog zu, auf dem man von Zeit zu Zeit die Welt volljault, wie beschissen sein Leben eigentlich ist.

Jedes Ziel, das ich mir setze, ist zu hoch angesetzt. 'Gesund werden' heißt es jetzt erst einmal. Alles andere wäre, als säe ich auf verseuchtem Grund. Der falsche Akkord.

Freitag, 21. September 2012

Schließe deine Augen und träume, träume Dich selbst.

Wow. So nervtötend ich Kleinkinder und Babys bis jetzt auch fand, alles hat sich in einem kleinen Moment geändert. Ein Anruf von der Mutter meiner Freundin. "Hallo Jan, das Kind ist seit heute Morgen da." Es ist zwar nicht meins, aber dennoch ist es ein wunderbares Gefühl, einen Menschen großziehen zu dürfen. Nicht einmal eine Woche ist es her, dass der Kleine auf der Welt ist und er haut sich schon mehr Mahlzeiten am Tag rein, als ich. Die Zeit wird erst einmal schwierig, aber es ist ein unglaubliches Gefühl, ein kleines Kind im Arm zu halten und zu wissen, dass man quasi sein "Papa" ist. Ich kann es gar nicht beschreiben, wie sich das anfühlt.. irgendwann werdet ihr verstehen, wie ich mich gerade fühle. Man macht sich so viele Gedanken, was das Baby noch braucht und ob ihm gerade etwas passieren könnte. Wie es seiner Mutter geht und ob sie nicht überfordert ist. Als sie mir sagte, dass sie schwanger ist, hielt ich es für keine gute Idee, das Kind zu behalten.. aber jetzt weiß ich, was ein Freund von mir dazu meinte. "Ein Kind gibt einem etwas, was man von sonst niemandem bekommen kann." waren seine Worte. Und er hat damit völlig Recht.

Ich würde gerne ein paar Worte an euch richten. Wenn ihr manchmal das Gefühl habt, ihr seid schlechte Kinder oder eure Eltern hassen euch.. das ist Mist. Ich wurde in den letzten 5 Tagen angekotzt, angepinkelt und vollgesabbert, angeschrien und wach gehalten. Das ganze hat mich nicht einmal genervt. Dabei bin ich nicht einmal der Vater von dem Kleinen. Sowas passiert einfach. Jedem unterlaufen Fehler.

Denkt nicht, dass eure Eltern euch hassen, auch wenn sie hin und wieder sauer auf euch sind. Ihr gebt ihnen wahrscheinlich mehr, als sie euch zurückgeben können. Schenkt ihnen hin und wieder ein Lächeln oder nehmt sie in den Arm. Einfach so, ohne einen besonderen Grund. Sie werden sich darüber freuen. Und ich mich auch, wenn ihr meinen Worten Glauben schenkt. :)

Sonntag, 2. September 2012

Wolken zieh'n vorbei.

Aus Angst wird Schmerz. Aus Schmerz wird Wut. Aus Wut dann endlich Hass. Es tut nicht mehr weh, nicht lang. Die Maske aufgesetzt und raus ins Leben. Die Wolken ziehen vorbei, ein neues Buch wird geschrieben.
Der Weg führt durch menschenleere Straßen, vorbei an zerstörten Häusern, in denen einmal Erinnerungen wohnten, die zusammenbrachen wie ein Glas, das einem vor Schreck aus der Hand fällt. Die Scherben liegen noch immer dort und werden auch liegen bleiben.

Es geht weiter, ich versuche den Wolken zu folgen. In der Hoffnung, dass sie mir den Weg zeigen, den ich gehen soll. Der Weg ist nicht mehr fest. Die Straße wurde verlassen und ich laufe durch Schlamm. Diese Wege sind mir nicht bekannt und dennoch gehe ich ihren Pfad. Flehend sehe ich mir die Wolken an, die gerade dabei sind sich aufzulösen. Meine Lippen formen die Worte "Bitte nicht.". Ich bin allein. Nicht einmal ein zwitschernder Vogel ist zu hören. Es kostet mehr Kraft diesen Weg zu gehen, als man durch seine Willensstärke bekommt. Eine endlose Zeit laufe ich auf diesem Pfad, den man mittlerweile nicht einmal Weg nennen kann. Schlamm, übler Geruch, Hunger und stechende Schmerzen. Die Straße schon lang nicht mehr in Sichtweite, erblicke ich einen Prinzen, der noch schwärzer ist, als sein Thron auf dem er sitzt. Ich gehe vorsichtig auf ihn zu, höre Stimmen in der Nähe. Sie rufen nach mir, wollen mir helfen. Die Hilfe kommt genau rechtzeitig, weit hätte ich nicht mehr laufen können. Ich gehe schneller auf den Mann zu. Ein paar Schritte vor dem Thron bleibe ich stehen und die Stimmen verstummen augenblicklich. Der Prinz hebt sein Haupt. Keine Augen. Keine Nase. Nur eine Fratze, die man nicht mehr als Mund erkennen kann. Ich bleibe stehen, sehe mir seinen Thron an. Er schimmert in der Sonne, die langsam untergeht und sich für heute von der Welt verabschiedet. Er steht langsam auf, bewegt sich auf mich zu. Wie eingefroren bleibe ich stehen und versuche mich meiner Angst zu stellen. Er ist beinahe doppelt so groß wie ich und beugt sich zu mir herunter, sieht mir ins Gesicht, obwohl ihm die Sinne dazu fehlen. Mein Körper fängt an zu zittern und ich sage ihm, dass er mich allein lassen soll. Er hört nicht auf mich, bewegt sich weiter lautlos um mich herum. Was er vor hat, weiß ich nicht. Warum er hier sitzt, weiß ich auch nicht. Aber ich weiß, warum niemand hier ist, nicht einmal eine Fliege. Er reißt mich aus meinen Gedanken, als er vor mir steht und ein breites Grinsen seine Fratze ziert. Im nächsten Moment packt mich etwas an den Füßen und zieht mich nach unten.


Stille.





Es ist kalt und ich möchte nach Haus. Wieder in die Stadt, in der einst so viele Erinnerungen durch die Gassen schwebten. Aber es ist zu spät. Es gibt kein zurück. Diese Zeiten sind vorbei und niemand wird etwas hiervon erfahren.

Sonntag, 26. August 2012

Lass mich dein Hofnarr sein.

Dinge geschehen. Dinge vergehen. Man sieht sie, man vergisst sie. Man hört davon, interessiert sich womöglich nicht einmal dafür. Aber es gibt einige Dinge, die man nicht vergessen will. Ich habe auch solche Bilder im Kopf, die ich vielleicht nie vergessen werde. Und von denen möchte ich euch ein paar nennen.



Ich war sehr klein.. vielleicht 5 Jahre alt. Und ich hab sehr gerne mit unserem Hund gespielt. Wenn ich los gerannt bin, kam er hinterher. Er wusste, dass ich das nur als Spiel ansehe. Genau so, wie ich wusste, dass er mir nichts tut. Also springe ich mit Anlauf auf das Bett meiner Eltern. Der Hund hinterher. Sie springt auf mich und schnüffelt mir im Gesicht rum, stand aber auf meinem Hals und ich bekam keine Luft mehr. Ich habe sie dann mit meinem Bein vom Bett geworfen und beim Aufprall fiepte sie wie verrückt.. ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich sie damals verletzt habe. Ich hoffe nicht. Aber es ist ein Moment, der im Kopf bleibt.



Das nächste, was mir einfällt, ist das erste Treffen mit Brian, meinem besten Freund. 
Zu dem Zeitpunkt war ich 12 Jahre und ziemlich begierig auf neue Dinge.
Er hat mir das Kartenspiel "Magic - The Gathering" gezeigt. Wir spielten einige Runden, 
bis ich es überhaupt verstand. Aber es machte dennoch Spaß.


Und gestern Abend war noch so ein Tag, den ich trotz Alkohol niemals vergessen werde.
So ein toller Mensch. So viel Leidenschaft in der Stimme. Dennoch so kaputt.
Der Abend hatte sehr schöne Momente, aber auch weniger schöne.
 Ich weiß nicht, wie die anderen das empfanden, aber so ging es mir.
Aber, was ich mir gestern geschworen habe, werde ich nicht brechen.
Ich werde nichts unversucht lassen, um diesem Menschen aus der Scheiße zu helfen.
Vor ein paar Monaten sah ich auch keinen Ausweg. Wollte nicht mehr. Wachte im Krankenhaus auf.
Aber irgendetwas in mir hat mich kämpfen lassen. Irgendetwas wollte weiter machen.
"Es gibt ein Sprichwort, ich weiß nicht mehr den Erfinder. Es lautet: "Narren sprechen Wahrheit, wie die Kinder.""



Denkt mal an eure Erlebnisse, die ihr nie vergessen werdet. Und wie lange das her ist, obwohl ich euch daran so gut erinnern könnt, als wäre es gestern gewesen.


Das war es auch erstmal wieder von mir.
Haltet den Kopf oben und gebt nicht auf! Egal, was war. Egal, wie dunkel die Wolken am Horizont sind.
Es wird irgendwann besser. Ihr müsst nur durchhalten.



Sonntag, 19. August 2012

Und wieder ist mein Bierglas leer..

Nein. Nein. Nein. Das kann einfach nicht sein. Er darf nicht wegziehen. Ich hab jede Scheiße mit ihm durchgemacht. Probleme, bei denen andere gesagt haben, das schaffen wir nie, haben wir zusammen mit Leichtigkeit bewältigt. Wir haben an das unmögliche geglaubt. Wir haben uns gegenseitig hoch geholfen, wenn wir im Dreck lagen. Ich habe mir selbst versprochen, dass ich bis zu meinem letzten Atemzug für ihn da sein werde. Wir haben nie darüber geredet, doch ich halte dieses Wort. Weil wir Freunde sind.

Als er 17 und ich 14 war, wurden wir mal von der Polizei erwischt, als wir nachts um 2 Gummibärchen an der Tanke gekauft hatten. Wir haben bei ihm überall Kleingeld gefunden und uns dann stundenlang überlegt, was wir jetzt mit den 2 Euro machen. Gummibärchen, was sonst? Es hätte nur für ein Bier gereicht, also trinkt keiner von uns eins. Meins war seins, seins war meins. Weil wir Freunde sind.

Vor knapp 3 Jahren haben wir uns mit noch ein paar anderen 2 kleine Boote gebaut und sind mit den Dingern aufm Bollerwagen 2 Kilometer weit gelaufen und haben uns dann damit in den Fluss geworfen. Die Tour hat 5 Stunden gedauert und wir sind um die 30 mal versunken. Aber wir haben das durchgezogen. Weil wir Freunde sind.





"Das Leben kam oft anders und selten wie gedacht. Doch wir haben all die Kompromisse nie mit uns gemacht. Wir würden füreinander lügen, notfalls auch vor Gott. Wir haben nie drüber geredet, doch wir halten unser Wort! Alles, weil wir Freunde sind. Weil wir Freunde sind."


Ich liebe Dich, Alter. ♥ 

Donnerstag, 9. August 2012

Ich steh' hier, dank dir.


"Und nen halbes Jahr später nochmal nen Spam von Becca.

Es hat sich nichts geändert, meine Wortwahl ist heute genau die gleiche wie am 5. Septemer und am 26. Januar. ♥"



Diesen Eintrag widme ich dir, Becca. Weil du mir immer wieder vergeben hast, obwohl ich es nicht verdient hätte und andere mich schon lange links liegen lassen hätten. Du bist ein wunderbarer Mensch, weißt du das eigentlich? Ich hab's dir schon einige male gesagt, aber das kann man nicht oft genug erwähnen. Du bist wundervoll. Und irgendwo in deinem kleinen Herzen weißt du das auch, da bin ich mir sicher. 

Das habe ich dir leider zu selten gezeigt, vielleicht liegt es daran, dass du das immer abstreitest.. aber ich möchte mit diesem Post damit anfangen, dir zu zeigen, was du mir bedeutest. 

In manchen Nächten träume ich davon, dass ich dich ganz lange im Arm halte und dich fest knuddle. Dann wache ich auf und hab auf einmal mein Kissen im Arm.. ich stehe dazu. Ja, ich kuschle mit meinem Kissen. Lauch eben.

Du hast so oft meinen Arsch aus der Scheiße gezogen, dass ich das gar nicht mehr zählen kann. Du hast mich so unendlich oft wieder aufgebaut und tust es immer noch. Jetzt gerade. In diesem kleinen Moment. Weil ich weiß, dass es dich gibt. Und, dass du gerade mit deinem Winnie im Bett liegst und schläfst, wahrscheinlich nachher mit einem total genervten Blick aufstehen wirst und dich fertig machst. Dass du nicht nur ein Traum bist. 

Ich überlege gerade, ob ich noch mehr schreibe, oder aufhöre. Schreibe ich halt weiter, bis mir nichts mehr einfällt. Ist immer eine gute Lösung. :)

Du warst von Anfang an für mich da. Weißt du noch? Svz und so. Ich habe gefragt, ob du wirklich so rote Haare hast, oder ob das jemand anders ist. Du hast in etwa geschrieben, dass deine Haare genau so rot sind, du das aber dennoch nicht auf dem Bild bist. 


Was ich dir mit diesem Eintrag sagen, bzw. geben möchte, ist, dass ich dich verdammt fest in mein Herz geschlossen habe. Und ich möchte dir das Gefühl geben, dass du mir nicht egal bist. Du bist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Und ich möchte diesen Teil auch nie wieder verlieren.


Danke. Danke, für alles, meine wunderbare Kirsche. ♥


Dienstag, 7. August 2012

Kugel, Kopf und eins im Sinn.





"Ich such nach letzten Bildern.
Finde nichts, was mich noch hält.
Irgendwas verändert.
Mir ein letztes Lächeln schenkt.



Der Geist verlässt das Haus, 
die Lippe küsst den Lauf.
Schau nochmal zum Fenster raus.


Draußen fällt der Regen. 


Kugel, Kopf und eins im Sinn.
Komm schon, nimm mich mit, trag mich woanders hin.
Kugel, Kopf und eins im Sinn.
Komm schon, nimm mich mit, auf dass ich nicht mehr bin. "


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"Man, du fehlst hier Tag für Tag."
Was ist nur geschehen? Wieso kann man in so kurzer Zeit 90% seiner Freunde verlieren?
Ich dachte immer, dass es bei Sims totale Scheiße ist, dass einen die Menschen nicht mehr mögen,
wenn man ne Woche nichts mit ihnen unternommen hat.

Aber anscheinend stimmt das wirklich.


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"Bist du dabei? Wenn alles dunkel ist?
Siehst du mich auch ohne Licht?"
Ich habe vielleicht 3 Menschen außerhalb meiner Familie,
bei denen ich mir sicher bin, dass sie mit "Ja." antworten.

Bei dem Rest.. nun, das, was ich schon für nen Arsch voll Menschen getan habe,
kann man nicht von ihnen erwarten, dass sie es mir irgendwann zurück geben. 


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"Hier und jetzt endet die Geschichte.
Die Story war so schlecht,
dass ich auf 'nen zweiten Teil verzichte."


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Mittwoch, 1. August 2012

Wie ein guter Freund


"Zu viele Chancen blieben unerkannt 
Liess' sie verstreichen, weil ich mir selbst im Wege stand 
Zu viele Wunden entstammen meiner Hand 
Zu viel kaputtgemacht, weil ich den and'ren Weg nicht fand.


Heute weiß ich wie man Dinge bewegt 
Ohne dass dabei nur Chaos entsteht. 
Heute schau' ich mir ins Gesicht 
Und spüre es ist gut so, wie es ist, 
Es ist gut so wie's jetzt ist.


Zu viele Tränen vergossen ohne Sinn 
Und viel zu oft gewesen, was ich in Wirklichkeit nicht bin 
Zu viele Nächte dagelegen ohne Schlaf 
Und ohne Regung voller Furcht vor'm nächsten Tag


Heute weiß ich es, gibt den Moment 
In dem das Leben an 'nem Faden hängt 
Heute weiß ich, ich kriege es hin 
Heute weiß ich endlich ... wer ich bin


Glaubt mir es gibt Wände, die sind dicker als dein Kopf 
Und es wird nicht wirklich besser, durch den Scheiß, den man verzapft 
Im Gefühl alles zu wissen, ohne dass man etwas weiß, 
Liegt der Grund für all diesen Scheiß 
Für all diesen Scheiß 
Oh ja 
Oh


Heute weiß ich es, gibt den Moment 
Oh ja 
In dem das Leben an 'nem Faden hängt 
Yeah 
Und heute schau' ich mir ins Gesicht 
Und spüre es ist gut so, wie es ist, 
Es ist gut so wie’s jetzt ist... "




Daniel Wirtz ist der Verfasser dieses unglaublichen Songs. Ich habe noch nie so kreative, einfühlsame und emotionale Texte gehört. Er muss viel durchgemacht haben, denn, wenn ich seine Musik höre, habe ich nicht das Gefühl einen Song zu hören, sondern einen guten Freund, der zu mir spricht. Der mich versteht und mir Mut zuspricht. Der mir Hoffnung gibt, dass es besser werden kann, wenn man kämpft.

Ich sehe diesen Mann wahrscheinlich im September live, ich freue mich sehr darauf. Er sollte eine Inspiration für alle Musiker sein. Ich kenne ihn noch nicht lange, aber ich weiß, dass mich seine Musik jetzt schon anspornt, weiter zu machen.

Mehr kann man zu ihm nicht sagen. Er ist ein Retter in der größten Not. Genau in dem Moment, in dem ich Unterstützung brauchte, stieß ich durch einen Freund auf ihn. Dafür bin ich ihm verdammt nochmal dankbar. Er wird es zwar nie lesen, aber hiermit danke ich dir Tausend mal, Daniel!

Sonntag, 29. Juli 2012

Dankbar. Seid dankbar. Ein bisschen dankbar dafür.

Ich habe keine hohen Ansprüche, nein. Ich gebe mich auch mal mit dem wenigsten zufrieden. Wenns sein muss, schlafe ich draußen auf dem Boden, mache für einen Hungerlohn 8 Stunden am Tag den Abwasch in einer Cantinenküche und ernähre mich von Konserven-Futter. ABER. Ich will wenigstens ein wenig Anerkennung für das, was ich tue. Nur ein ganz kleines bisschen. 


Der einzige, der mir das Gefühl gibt, ich hätte in meinem Leben schon etwas auf die Beine gestellt, ist mein Vater. Ich weiß noch, als ich ihm erzählte, dass ich die Schule verlassen will, weil ich mich überhaupt nicht mehr wohl fühle. Da sagte er etwas, womit ich niemals gerechnet hätte. Nachdem ich sagte, dass ich Angst habe, er wäre von mir enttäuscht, sagte er folgendes: 

"Warum sollte ich enttäuscht sein? Du bist so ein toller, höflicher und intelligenter junger Mann geworden. Ich wäre niemals enttäuscht von dir. Ich bin stolz darauf, dass gerade DU mein Sohn bist und kein anderer. Dass du es geschafft hast, dir innerhalb so kurzer Zeit beizubringen, Gitarre zu spielen. Als wir letztens zusammen gespielt haben, (Er spielt Schlagzeug und ich kam dann mit meiner Gitarre und wir haben ein wenig gejammt :) ) war ich echt baff, dass du einfach ein paar Noten siehst und weißt, was du spielen musst, selbst wenn du das Lied noch nie gespielt hast. Nein, ich bin nicht enttäuscht. Auf keinen Fall." 

Mir kommen Tränen, wenn ich nur daran denke. Genau wie damals. 

Und dafür will ich ihm hier danken. Dass er es sogar dann noch schafft, mich aufzubauen, wenn ich selbst schon ganz unten angekommen bin und kein Licht mehr am Horizont sehe.



Wisst ihr was? Ich bin auch stolz auf meinen Vater. Er merkt, wenn es mir nicht gut geht, obwohl er mich viel viel seltener sieht als meine Mutter. Ich bin vielleicht 5 oder 6 mal im Monat einen Nachmittag bei ihm. Und dennoch merkt er sofort, wenn mit mir etwas nicht stimmt. Er interessiert sich dafür, wie es mit meinem Gitarrenspiel voran geht. Er nimmt mich auch mal in den Arm. Einfach so. Weil er mich liebt. Und, weil er mir dies zeigen will. Dafür will ich ihm danken. 

Denn er ist für mich sowas wie ein Held.


Danke Papa! Ich liebe dich. ♥


Bevor meine Mutter so etwas merkt oder mich einmal in den Arm nimmt, muss ich schon weinen. 


Wenn ich etwas im Haushalt tue heißt es bei meiner Mutter immer nur "Nächstes mal machst du das aber besser!", oder ich werde währenddessen schon abgehalten und ich höre ein "Gib mir das, du brauchst mir zu lange.". Wenn ich die Wäsche abhänge und zusammenlege höre ich nicht einmal ein "Danke." Einmal sagte sie sogar, dass das selbstverständlich wäre. MOMENT! Ich zog an diesem Tag einen Schlussstrich. Ich habe seitdem NICHTS mehr ohne Aufforderung im Haushalt gemacht. Nicht einmal den Müll raus gebracht. Nichts. 


Ich lasse mich nicht so behandeln. Klar, für sie mag das vielleicht selbstverständlich sein. Aber ich arbeite genau so lange wie sie. Und wenn ich ihr dann ein wenig Arbeit abnehme, ist ein kleines "Danke." vielleicht angebracht.
Da wären wir wieder bei dem Punkt "Anerkennung."


Man müsste meinen, es wäre ein riesen Aufwand dieses kleine Wort über die Lippen zu bringen. "Danke." 

It's not that hard, right? 

Ich würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren schreibt, wem ihr dankbar seid. Und, was ich sehr schätzen würde, wäre: dass ihr es dieser Person einmal sagt. Sie wird sich sehr darüber freuen, glaubt mir. :)

"All die ganzen guten Zeiten, 
es war schön und danke sehr."

Wenn der Feind in meinem Kopf zum besten Freund mutiert..

Es ist ein schönes Gefühl.. aber trotzdem fühl ich mich dreckig. Hin und her gerissen, ohne zu wissen, was ich eigentlich will.. ich hab es noch nie gewusst, aber nie hat es mir die Luft so abgeschnürt. Ich weiß nicht, ob ich meine Freundin will oder nicht. Ob ich bereit bin für eine Ausbildung oder nicht. Ob ich überhaupt fähig bin eine Beziehung zu führen?

Ich sollte anfangen keine Gefühle mehr zu hegen. Freundschaft, mehr braucht man nicht.. der Rest macht kaputt. Das, was ich nie wollte, würde mir jetzt am besten passen. Niemanden lieben.

Samstag, 28. Juli 2012

Ewig währt am Längsten

Langeweile, keine Lust zu nichts und es ist zu warm für alles.. ich hab nichtmal Lust ins Freibad zu gehen.. wozu wahrscheinlich die Narben ihren Teil beitragen.. Scheiße.

Dieses Gefühl kenne ich nur zu gut.. als ich das das letzte mal hatte, habe ich wieder angefangen mich zu schneiden. Nach 2 Monaten ohne. Verdammt, ich will das nicht! Mein Geist ist für sowas nicht stark genug. Meine Stimme zu schwach. Mein Körper zu zerbrechlich.


Aber ich will nicht wieder in die Klinik und mich von allem abschotten. Ich will mein Leben leben und nicht darauf vorbereitet werden! Einfach wieder der alte sein.. bevor ich diesen ganzen Mist erlebt habe. Manchmal denke ich, dass so ein Leben nichts wert ist. Keinen müden Augenblick. Man ist kaputt, wird überall gefeuert, wenn man in Behandlung geht und niemand versteht einen. Wenn mir der Teufel ein Angebot machen würde, damit ich ein neues Leben kriege: Ja, zur Hölle mit meinem alten Leben!!


Alles auf Anfang. Neu auf die Welt kommen. Selbst, wenn ich keine Erinnerungen habe und alles neu lernen müsste, wäre es immer noch ein besseres Leben als dieses. Ja, mein Leben ist Mist. Ich geb's zu, ich habe bis auf die Grundschule NIE etwas durchgezogen. Nie habe ich es geschafft, dem Stress der Schule oder der Arbeit stand zu halten. Ich habe nicht einmal den Stress des normalen Lebens überstanden. Was soll das alles eigentlich? Warum sind manche damit gesegnet, überall Erfolg zu haben, kaum große Schwierigkeiten zu bekommen und ein schönes Leben zu leben, während andere Dreck fressen?

Das Leben ist nicht fair, war es nie und wird es nie sein. Aber, dass es sone Ausmaße hat?
An alle, die ein Leben führen, wie ich es mir gerne wünsche.. schätzt es. Lasst es nicht aus den Augen. Passt darauf auf. Das Leben kann schön sein, wenn man nicht gerade vom Pech verfolgt wird.

Freitag, 20. Juli 2012

False? Right? Damn, who even knows this?

Hier mein wahres "Ich". Draußen eine Maske. Beinahe die ganze Welt kennt den glücklichen, nur selten schlecht gelaunten Jan, der immer für einen Lacher bereit ist. Dass das nur eine Fassade ist, um von dem abzulenken, was ich eigentlich bin, weiß so gut wie niemand. Eine Ruine von dem Jungen, der ich einmal war. Nur die Menschen, die meinen Blog lesen und meinen 2. Account kennen, wissen, wie es mir wirklich geht. Manche wissen, dass ich krank bin. Manche nicht. Aber, macht mich das zu einem "falschen" Menschen? Zu einem Lügner? Zu einem Heuchler? Eigentlich mögen mich diese Menschen nicht. Sondern die Person, die ich versuche zu sein. Ein junger Mann, der mit beiden Beinen fest im Leben steht. Der sich nicht unterkriegen lässt. Der immer für alle da ist. Der immer einen Rat auf Lager hat. Bin ich das mittlerweile? Wer weiß das schon? Ich nicht. Manchmal habe ich diese Stimme in meinem Kopf, die mir sagt, ich sei ein Versager, der nie im Leben etwas auf die Reihe bekommt. Diese Stimme ist heute schon so laut, dass sich meine eigenen Worte oft in meinem Kopf verlieren.

Wie versteht man Gedanken, wenn man ihre Sprache nicht spricht?

Ich versuche es immer mit Musik. Wenn ich nicht weiß, was in meinem Kopf vor sich geht, schotte ich komplett ab, schnappe mir meine Gitarre und spiele. Irgendetwas. Alles ist still, nichts ist zu hören. Bis auf das Schwingen der Saiten. Das Schwingen ist beeinflussbar, aber dennoch lasse ich meinen Gedanken freien lauf, damit sie mit der Musik tanzen. Ja, so kann man das ausdrücken. Ich lasse sie tanzen und achte auf ihre Bewegungen. Ob sie schwach und leblos in der Gegend herumstehen, oder total ausrasten und sich zu der Musik bewegen. Daran erkenne ich, was in meinem Kopf eigentlich los ist. Klingt vielleicht ziemlich durchgeknallt.. aber so kann man sich das bildlich vorstellen.


Was habt ihr so für Methoden, um den Kopf klar zu kriegen? Viele schreiben, manche reden. Aber habt ihr noch etwas anderes, was ihr macht? Schreibt es einfach in die Kommentare, wenn ihr mögt! :)


Bis bald!

Dienstag, 17. Juli 2012

Ballast der Republik?

Das kennt sicher jeder von euch. Oder auch nicht? Ich weiß es nicht.. es geht zumindest mir mittlerweile immer öfter so.. ich sitze zuhause, weiß nicht, was ich mit meinem Leben anfangen soll, wo das alles hinführt. Und, was mich am meisten fertig macht, wer ich bin und warum. Warum verletze ich Menschen immer wieder? Warum rutschen mir Sätze heraus, für die ich mich danach hasse?

Meiner Meinung nach ist genau das der Ballast der Republik. (Für Punk-Freunde übrigens ein verdammt gutes Album!) Nicht zu wissen, wo man hin soll und was aus einem wird. Es belastet einen körperlich und seelisch. Und das ätzende an der ganzen Sache.. du kannst nichts dagegen tun. Diese Ungewissheit bleibt, man kann niemanden nach einer Antwort für die Zukunft fragen. Den Satz, den ich am meisten gehört habe ist: "Du musst was aus dir machen, Junge!". Aber wie, wenn man keine Kraft dazu hat? Wie, wenn man nicht weiß, wohin? Wenn selbst die Richtung unbekannt ist, kann man nicht einmal den ersten Schritt wagen.

Momentan bin ich nur noch von mir selbst genervt.. ich brauche Hilfe, bin aber zu stolz um direkt nach ihr zu fragen. Ich habe eine tolle Freundin, die alles für mich tun würde. Genau, wie ich alles für sie tun würde. Ich liebe sie. Aber dennoch bin ich nicht glücklich. Was ist bloß los in meinem Kopf!? Diese ganzen Fragen. Warum und wieso? Wann und wie? Was mache ich hier eigentlich?

Wie ich schon gesagt habe.. ich brauche Hilfe. Wenn nicht auf direktem Wege, dann frage ich hier mal.. also.. wenn ihr irgendetwas empfehlen könntet, was mir hilft aus diesem Sumpf rauszukommen, wäre ich euch verdammt nochmal sehr dankbar und ihr habt viel bei mir gut. Was auch immer das sein mag, ich werde in eurer Schuld stehen.

Vielen Dank an die, die sich mein Gejammer durchlesen.. ich weiß das zu schätzen!

Montag, 5. März 2012

Doch wenn wir Abschied nehmen, mein Herz wird singen und tanzen.

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich die letzten Monate nichts mehr geschrieben. Ich war verhindert und hatte keine Zeit zu bloggen. Warum, will ich nicht unbedingt erläutern, muss auch nicht die ganze Welt wissen, stimmt's?

 
Ich werde umziehen. Bei meiner Mutter fühle ich mich schon seit geschätzt 298737 Jahren nicht mehr wohl und habe endlich den Mut gefunden, zu meinem Vater zu gehen. Auch, wenn ich da weniger Freiheiten haben werde und er ein wenig strenger ist, fühle ich mich bei ihm geborgen. Sicher. Geliebt. Gewollt. 
Man könnte meinen, dass mir meine Mutter mittlerweile egal sei. Vielleicht stimmt das. Vielleicht brauche ich sie nicht. Braucht ihr jemanden, der euch nach Strich und Faden belügt? Jemand, der euch Versprechen gibt und keins davon einhält? Jemand, der einfach zusieht, wie ihr zerbrecht? Ich brauche das nicht. Und genau das trifft auf meine Mutter zu. Natürlich hat sie auch ihre netten Seiten. Aber sie hat Dinge getan, die ich ihr nicht verzeihen kann. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich mich in 20 Jahren noch hier bei ihr, wenn ich hier bleiben würde. Und deshalb gehe ich. Weil es mir gut tun wird. 

Andererseits schwirrt mir noch ein anderer Gedanke durch den Kopf.. Komplett weg. Raus aus dieser Stadt, raus aus meinem Leben. Ein Neuanfang. Irgendwo, wo es ruhig ist. Wo man jeden kennt. In ein kleines Dorf, weit weg von dem Lärm und der dreckigen Luft. Dahin, wohin man geht, wenn man seine Ruhe braucht. Und die brauche ich. Aber davor habe ich Angst.. große Angst. Was, wenn ich nirgends Fuß fassen kann? Der Anfang wird schwer, da ich neue Beziehungen aufbauen und Freunde finden muss. Aber wisst ihr was? Es ist mir egal, wie schwer es werden wird. Irgendwann ziehe ich das durch und gehe. Ich verschwinde einfach und lasse hier alles stehen und liegen. Schließe mit meinem alten Leben ab. Zu einer Hand voll Leuten werde ich noch den Kontakt halten. Meinen Vater werde ich besuchen, wie ich kann. Meine Mutter.. ich weiß nicht, das wird die Zeit zeigen. Aber, bis es soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen und ich werde einige Tage und Nächte haben, um über alles nachzudenken.. 


Ich finde, das ist ein guter Satz um den Post zu schließen. 
Ich melde mich wieder bei euch. 
Bis dahin, habt eine schöne Zeit, Kopf hoch und immer geradeaus! :)


                                Und wenn wir Abschied nehmen, mein Herz wird singen und tanzen. 
Danke, Serum!