Manche Tage beginnen schon mit miesem Gefühl. Und manche dieser Tage bleiben dann auch so. Klar, jeder ist seines Glückes Schmied. Aber ich bin kein guter Schmied. Wahrscheinlich würde ich nicht einen guten Schlag landen.
Mir fehlt eine Unmenge an Kraft, um mein Glück zu schmieden. Ich weiß, was ich tun muss, um solche Tage zu verändern. Unzählige Versuche sind schon gescheitert und es mangelt mir an Mut und Energie, es noch einmal zu probieren. Und dann dieses verdammte Durchhaltevermögen. In einer oder zwei Situationen das zu tun, was das richtige für meine Psyche ist, ist nicht unmachbar. Aber das über Wochen und Monate zu tun, war bisher unmöglich für mich. Wenn sich ein Mensch verändert, ergibt das bei den Menschen in seinem Umfeld normalerweise Reibung. Vielleicht auch Streit, weil man in manchen Punkten nicht mehr der von vorher ist. Und da beginnt mein eigentliches Problem. Ich bin zu sensibel, um das allein zu schaffen. Sobald ich merke, dass mein Handeln anderen weh tut oder anderweitig nicht gefällt, versuche ich mein bestes, diese Situationen zu vermeiden. Das steckt so tief in mir verankert, dass es nicht einen Gedanken lang dauert, mich für diesen Weg zu entscheiden. 'Alle anderen kommen vor dir, Jan. Du bist nicht so wertvoll, wie sie.'
Woher diese Stimme kommt, weiß ich nicht. Aber sie ist da und verschwindet nicht, egal was ich tue. Ich hasse sie.
Weil alles bricht, am Lauf der Zeit, will ich, dass du mein Freund, meine Geschichten kennst.
Mittwoch, 18. April 2018
Freitag, 13. April 2018
Alt und kaputt
Mein Herz blutet. Mit jeder dieser Situationen ein Stück mehr. Vernarbte Flecke brechen auf und reißen langsam aber sicher die noch intakten Teile weiter ein. Es hat mitunter viele Jahre gedauert, bis manche von ihnen wieder miteinander verwachsen waren. Ohne, dass sie von dem einen oder anderen Schlüsselwort erneut geöffnet wurden. Manches wurde genäht. Anderes verheilte allein. Aber im Moment spüre ich jeden Stich, als wäre das Wort gerade erst hineingestochen und herausgezogen worden. Es tut so weh. Lieber würde ich tausend reale, scharfe Messer spüren, als eines dieser metaphorischen, die nicht die Haut, sondern die Seele durchdringen.
Ich bin seit einiger Zeit so verletzlich, unsicher und schwach, wie schon lange nicht mehr. Tue ich etwas falsches, fühle ich mich, als wäre mein Leben es nicht wert, einen Körper auf dieser Welt zu verschwenden. Mache ich etwas richtig, ist es nur eine teilweise Wiedergutmachung meiner Fehler. Und letzteres geschieht eher selten. Die Rechnung geht also kaum auf. Ich rutsche immer tiefer in negative Erlebnisse und Gefühle, meist durch mein eigenes Handeln. Bevor ich mich von dem Einen erholen kann, geschieht das nächste Übel. Und ich hasse mich dafür. Es sitzt schon so tief, dass ich es nicht mehr glauben kann, dass irgendwer auch nur ein gutes Wort über mich verliert und es ernst meint. Niemals wollte ich etwas anderes, als nur okay zu sein. Ich hatte nicht ein einziges Mal vor, die Nummer 1 zu sein. Ausreichen war immer mein Ziel, weil ich mich noch in keiner Situation gut oder kompetent genug gefühlt habe, um auch nur von mehr zu träumen. In der Praxis sah noch nicht einmal das mit dem "Ausreichend" gut aus. Bis auf dieses eine Mal. In der Ausbildung ein Schnitt von 1,4 im Endjahreszeugnis. Es war allen egal. Mein Lehrer hatte damals mehr Interesse gezeigt, als meine Eltern. Und genau dieses Gefühl, dass es vollkommen egal ist, wie viel ich gut mache, sobald ein falscher Schritt dabei ist, sprengt meine alten Narben und mein kaputtes Herz immer wieder auf's Neue. Ich halte das alles nicht mehr aus. Das innere Erfrieren, das Bluten, die Schmerzen. Immer und immer wieder.
Ich bin seit einiger Zeit so verletzlich, unsicher und schwach, wie schon lange nicht mehr. Tue ich etwas falsches, fühle ich mich, als wäre mein Leben es nicht wert, einen Körper auf dieser Welt zu verschwenden. Mache ich etwas richtig, ist es nur eine teilweise Wiedergutmachung meiner Fehler. Und letzteres geschieht eher selten. Die Rechnung geht also kaum auf. Ich rutsche immer tiefer in negative Erlebnisse und Gefühle, meist durch mein eigenes Handeln. Bevor ich mich von dem Einen erholen kann, geschieht das nächste Übel. Und ich hasse mich dafür. Es sitzt schon so tief, dass ich es nicht mehr glauben kann, dass irgendwer auch nur ein gutes Wort über mich verliert und es ernst meint. Niemals wollte ich etwas anderes, als nur okay zu sein. Ich hatte nicht ein einziges Mal vor, die Nummer 1 zu sein. Ausreichen war immer mein Ziel, weil ich mich noch in keiner Situation gut oder kompetent genug gefühlt habe, um auch nur von mehr zu träumen. In der Praxis sah noch nicht einmal das mit dem "Ausreichend" gut aus. Bis auf dieses eine Mal. In der Ausbildung ein Schnitt von 1,4 im Endjahreszeugnis. Es war allen egal. Mein Lehrer hatte damals mehr Interesse gezeigt, als meine Eltern. Und genau dieses Gefühl, dass es vollkommen egal ist, wie viel ich gut mache, sobald ein falscher Schritt dabei ist, sprengt meine alten Narben und mein kaputtes Herz immer wieder auf's Neue. Ich halte das alles nicht mehr aus. Das innere Erfrieren, das Bluten, die Schmerzen. Immer und immer wieder.
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