Weil alles bricht, am Lauf der Zeit, will ich, dass du mein Freund, meine Geschichten kennst.
Sonntag, 18. August 2013
Siehst du, wie das Eis zerbricht?
Wisst ihr, mein Blog hat nicht ohne Grund ein so eisiges und kaltes Design. Die letzten Jahre sah es immer sehr kalt und düster in mir aus. Eine Eiswüste aus Schnee und Reif, die nicht schmilzt. Aber jetzt.. es ist anders. Ich spüre, wie sich das frostige Klima langsam legt. Damit habe ich nicht gerechnet. Vor allem nicht auf diese Art und Weise. Meine Freundin schenkt mir so viel Liebe, dass ich langsam merke, wie die gefrorene Festung in mir schwächer wird und bricht. Ich fange wieder an leichtere Gefühle wahrzunehmen. Sie schimmern als Sternbilder am Horizont durch die ewig lange Winternacht hindurch. Wenn die Luft aus meinen Lungen strömt, sehe ich meinen Atem nicht mehr als Nebel vor mir. Ich spüre, wie mein Herz langsam wieder anfängt zu schlagen. Ein kleiner, aber schöner Gedanke huscht mir durch den Kopf. 'Ich kann fühlen.', höre ich das Echo in meinem Verstand flüstern. Der Albtraum beginnt sich aufzulösen. Der Eiswind zerreißt mein Gesicht nicht weiter. Meine Finger sind nicht mehr steif wie Stahl. Meine Seele findet endlich einen kleinen Spalt in dem Wall aus Eis, der sich in mir errichtet hat. Sie kann aus der Finsternis hinaussehen und erkennt, dass diese Zeit vorbei ist. Es wird Frühling. Es fehlen nur noch ein paar Sonnenstrahlen, um den Gletscher zu brechen, der mein Herz umgibt. Nur noch ein bisschen Wärme, bis mein Herz wieder ganz normal schlägt. Nicht mehr lange und ich lebe wieder. Bald bin ich von den lebenden Toten zurück.
Dienstag, 13. August 2013
Ich frag mich: 'Wieso?'
Gestern noch meine Mutter, heute bin ich es, der mein Blut zum Kochen bringt. Ich kann gerade mein eigenes Spiegelbild nicht mehr sehen. Schon immer vergaß ich verdammt oft Dinge. Schon immer war ich mehr verplant, als dumm. Ich dachte, dass diese Zeit vorbei sei und ich wichtige Dinge nicht mehr verdränge. Doch das ist ein Irrtum. Genau so vergesslich und ängstlich, wie der Junge vor 12 Jahren, der auf die Grundschule geht und sogar seinen Rucksack dort vergisst. Mein Gedächtnis siebt so unglaublich vieles aus, das wusste ich schon immer. Aber, dass es immer noch so schlimm ist und mittlerweile schon dazu führt, dass ich Menschen enttäusche und verletze, die mir wichtig sind, geht zu weit. Ich hasse mich in diesem Moment so sehr, wie schon lange nicht mehr. Jeder kommt mit irgendwem in seinem Umfeld nicht klar, ob es ein Arbeitskollege ist, oder der Nachbar. Aber nur wenige kennen das Gefühl, sich selbst zu verabscheuen. Dafür, dass man einfach so ist, wie man ist. Viele Gründe dafür, dass ich mich nicht ausstehen kann, habe ich bereits abgeschafft. Doch es gibt immer noch welche, die ich nicht ändern kann. Ich kann nicht anders, mein Gedächtnis steht mir dabei wie ein Bollwerk im Weg, an dem jeder zweite Gedanke früher oder später verreckt.
Aber, dass ich jetzt sogar einem Menschen damit weh tue, ist echt was neues.
Langsam komme ich auf einen gemeinsamen Nenner, wieso ich so viel vergesse.
Weil ich so bin. Weil mein Inneres so tickt.
Es tut mir sehr, sehr leid.
Aber, dass ich jetzt sogar einem Menschen damit weh tue, ist echt was neues.
Langsam komme ich auf einen gemeinsamen Nenner, wieso ich so viel vergesse.
Weil ich so bin. Weil mein Inneres so tickt.
Es tut mir sehr, sehr leid.
Montag, 12. August 2013
Entschuldigung für nichts!
"Ich ändere mich." "Wir kriegen das hin." "Ich denke an dich."
Noch ein paar mehr Lügen auf Lager, Madame?
Ich schwöre dir, noch eine solcher Lügengeschichten und ich gehe so dermaßen an die Decke, wie schon lange nicht mehr. Es dauert echt nicht mehr lange, dann hast du mich wieder so weit. In letzter Zeit könnte ich nur noch kotzen, wenn ich dich sehe. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Ich bin jetzt seit 12 Tagen in der Ausbildung und du hast nicht ein einziges mal nachgefragt, was ich gemacht habe. Aber, wenn es darum geht, dass ich irgendwas erledigen soll, dann bist du gleich bei mir und laberst mir die Ohren voll, was ich nicht alles tun soll. Und ich könnte ja auch mal fragen, wie es dir geht. Warum sollte ich? Nenne mir nur einen verdammten Grund, warum ich dir diese Frage stellen sollte. Ich hab's versucht, habe dich fast jeden Tag gefragt. Und was kam zurück? "Gut." Ein scheiß Wort. Und neulich kommst du an, von wegen, wir müssten mehr reden? Halt deine Fresse, du gehst mir nur noch auf den Sack! "Wenn wir umziehen, wird alles anders." Nein, wird es nicht! Du bist immer noch genau so wie vor 6 Jahren, als ich deine Einrichtung zerstört habe, weil du so scheiße zu mir warst. Du hast dich nie geändert und wirst es auch niemals tun. Und solange von dir nichts kommt, werde ich keinen Finger krumm machen. Ich habe es die letzten Jahre weggesteckt, wenn du so ekelhaft zu mir warst. Ein Paar gute Schuhe zum 18. Geburtstag hast du mir versprochen. Ich bin 20 und habe die immer noch nicht gesehen! Du bist eine verdammte Lügnerin und ich bin froh, wenn ich endlich genug Geld verdiene, um nicht mehr mit dir unter einem Dach wohnen zu müssen. Du hast nichts gelernt aus den letzten Jahren. Nichts. Vielleicht muss ich erstmal wieder richtig Scheiße bauen, damit du merkst, was du mir damit antust. Dann darf ich mir wahrscheinlich wieder irgendein Geheule von dir anhören, dass du das alles nicht gemerkt hast. Du achtest nicht einmal darauf, wie es mir mit der ganzen Situation geht. Du machst mir immer mehr Druck. Bis ich irgendwann platze und dir um die Ohren haue, was du mich alles kannst.
Dann kannst du dich echt auf was gefasst machen. Und ich werde dich danach nicht wieder in den Arm nehmen, nur weil du heulst. Das kannst du dann gerne allein durchstehen. Genau, wie du mich immer allein gelassen hast.
Noch ein paar mehr Lügen auf Lager, Madame?
Ich schwöre dir, noch eine solcher Lügengeschichten und ich gehe so dermaßen an die Decke, wie schon lange nicht mehr. Es dauert echt nicht mehr lange, dann hast du mich wieder so weit. In letzter Zeit könnte ich nur noch kotzen, wenn ich dich sehe. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Ich bin jetzt seit 12 Tagen in der Ausbildung und du hast nicht ein einziges mal nachgefragt, was ich gemacht habe. Aber, wenn es darum geht, dass ich irgendwas erledigen soll, dann bist du gleich bei mir und laberst mir die Ohren voll, was ich nicht alles tun soll. Und ich könnte ja auch mal fragen, wie es dir geht. Warum sollte ich? Nenne mir nur einen verdammten Grund, warum ich dir diese Frage stellen sollte. Ich hab's versucht, habe dich fast jeden Tag gefragt. Und was kam zurück? "Gut." Ein scheiß Wort. Und neulich kommst du an, von wegen, wir müssten mehr reden? Halt deine Fresse, du gehst mir nur noch auf den Sack! "Wenn wir umziehen, wird alles anders." Nein, wird es nicht! Du bist immer noch genau so wie vor 6 Jahren, als ich deine Einrichtung zerstört habe, weil du so scheiße zu mir warst. Du hast dich nie geändert und wirst es auch niemals tun. Und solange von dir nichts kommt, werde ich keinen Finger krumm machen. Ich habe es die letzten Jahre weggesteckt, wenn du so ekelhaft zu mir warst. Ein Paar gute Schuhe zum 18. Geburtstag hast du mir versprochen. Ich bin 20 und habe die immer noch nicht gesehen! Du bist eine verdammte Lügnerin und ich bin froh, wenn ich endlich genug Geld verdiene, um nicht mehr mit dir unter einem Dach wohnen zu müssen. Du hast nichts gelernt aus den letzten Jahren. Nichts. Vielleicht muss ich erstmal wieder richtig Scheiße bauen, damit du merkst, was du mir damit antust. Dann darf ich mir wahrscheinlich wieder irgendein Geheule von dir anhören, dass du das alles nicht gemerkt hast. Du achtest nicht einmal darauf, wie es mir mit der ganzen Situation geht. Du machst mir immer mehr Druck. Bis ich irgendwann platze und dir um die Ohren haue, was du mich alles kannst.
Dann kannst du dich echt auf was gefasst machen. Und ich werde dich danach nicht wieder in den Arm nehmen, nur weil du heulst. Das kannst du dann gerne allein durchstehen. Genau, wie du mich immer allein gelassen hast.
Freitag, 2. August 2013
Wann? Wo? Wie? Wieso? Was? Wen?
Wann ich liebe, fragst du mich?
Wenn ich nachdenke. Wenn ich mir die Zähne putze. Wenn ich fernsehe. Wenn ich Musik höre. Wenn ich schlafe. Wenn ich schreibe. Wenn ich erzähle. Wenn ich spiele. Wenn ich esse. Wenn ich rauche. Wenn ich arbeite. Bei Tag und bei Nacht.
Ich liebe immer.
Wo ich liebe, fragst du mich?
Auf einer Wiese im Park. Auf einem Stein am Meer. Vor einem Geräteschuppen. Am Bahnhof. Beim Affengrab. In meinem Bett. Auf einem Boot. Auf unserem Balkon. Im Freibad. Unter dem Sternenhimmel. Im Schatten. In der Sonne. Im Schnee. Im Regen.
Ich liebe überall.
Wie ich liebe, fragst du mich?
Mit Worten. Mit Briefen. Mit Zitaten. Mit Küssen. Mit Umarmungen. Aus tiefster Seele. Mit jedem Blick. Mit jedem Gedanken. Mit jedem Pulsschlag. Mit jedem Atemzug. Von ganzem Herzen.
Ich liebe bedingungslos.
Wieso ich liebe, fragst du mich?
Weil es mich glücklich macht. Weil ich ohne nicht leben kann. Weil ich meine Traumfrau gefunden habe. Weil mein Herz es so will. Weil selbst mein Kopf "Ja!" sagt.
Ich liebe, weil es richtig ist.
Was ich liebe, fragst du mich?
Deine verschmuste Art. Dein Vertrauen. Deine Faulheit. Deine Kleidung. Deine Augen. Deinen Mund. Deine Hände. Deine Beine. Deine Haare. Deinen Po. Deine Arschlochseite. Deine verträumten Augenblicke. Auch deine durchgeknallte, mich quälende Art. Deine gut gelaunten Momente. Dein unverwechselbares Auftreten.
Die Art und Weise, wie du mich ansiehst.
Ich liebe alles an dir.
Wen ich liebe, fragst du mich?
Für alles andere gibt es mehrere Antworten. Es gibt viele Momente, Orte, Arten, Gründe und Dinge. Aber es gibt nur einen einzigen Menschen, den ich liebe. Und der bist du.
Ich liebe Dich! ♥
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