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Freitag, 11. Oktober 2013

Brüllen, Zertrümmern und weg!

Stinksauer, enttäuscht und verletzt, im selben Moment ein schlechtes Gewissen. Ich fühle mich gerade einfach nur überflüssig.
Wenn man sich zu wenig dafür interessiert, wie es jemandem geht, heißt es, einem sei es doch sowieso egal, was ist. Zu viel ist auch nicht richtig. Es ist verdammt schwierig, ein vernünfiges Maß zu finden.
Manchmal nerve ich mich schon selbst damit, wenn ich zu oft nachfrage, ob wirklich alles okay ist, wenn ich das Gefühl habe, dass etwas nicht stimmt. Aber ich habe auch Angst, dass ich der Person nicht das Gefühl gebe, dass ich mich um sie Sorge. Heute habe ich es echt übertrieben, was mir auch leid tut. Ich habe anscheinend das gesehen, was ich vermutet habe und nicht das, was real war. War so verbissen in das, was ich dachte, dass ich gar nicht wahrgenommen habe, was eigentlich ist. Ich habe nicht darauf gehört, was mir gesagt wurde.
Bis dahin hatte ich nur ein schlechtes Gewissen.
Was mir dann um die Ohren gehauen wurde, hat mich wütend gemacht. Hat ein Inferno entfacht, das in meinen Adern brennt und mein Herz zum Rasen bringt. Was zur Hölle gibt dir den Anlass, mir sowas zu sagen? Du hast keine Ahnung, was in meinem Kopf vor sich geht, aber so denkst du von mir? Was du mir geschrieben hast ging zu weit. Ich habe viel Mist gebaut, aber das gibt dir nicht das Recht, mir solche Dinge zu unterstellen und mir praktisch zu sagen, dass es dir am Arsch vorbei geht, dass ich mich sorge. Sowas tut verdammt weh und ich fühle mich momentan einfach wertlos und entbehrlich. Als sei dir das alles egal, was in mir passiert. Ich weiß nicht, ob es so ist, aber so kam es bei mir an.

Tut mir leid, aber darüber kann ich nicht einfach hinwegsehen. 

Sonntag, 6. Oktober 2013

Du kannst sie verbrennen.

Und wieder einmal widme ich dir einen Text. Wieder einmal sitze ich hier und weiß, dass du eingeschlafen bist, weil du so erschöpft bist. Erschöpft von den unruhigen Nächten und Alpträumen. Nicht einmal im Schlaf findest du Ruhe vor deinen Gedanken. Ich mache mir wirklich Sorgen um dich, auch wenn du sagst, dass du das alles schon schaffst. Es ist momentan mein größter Wunsch, dass du es wirklich bald schaffst, damit klar zu kommen. Wenn ich könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen und den Tag noch einmal neu anfangen. Anders reagieren. Anders handeln. Ich war gestresst und überfordert. War sauer. Nervös, was passiert, wenn sie auf uns zukommt und uns anspricht. Hätte ich in dem Moment daran gedacht, wie es war, als du mich auf dem Stadtfest damals stehen lassen hast, hätte ich ganz anders reagiert. Ich habe nicht darüber nachgedacht, wie du dich dann gefühlt hättest. Es war damals eine andere Situation, aber dennoch fühlte ich mich nicht gut dabei. Und jetzt geht es dir schlecht, weil ich im ersten Moment dasselbe getan hätte. Verzeih mir bitte, dass ich unüberlegt antwortete und du jetzt deine Gedanken deshalb sortieren musst. Der Tag ist nicht mehr zu ändern, dafür ist es zu spät. Aber bitte denke nicht, dass ich die Beziehung von damals noch nicht verarbeitet habe. Denn so ist es nicht, ich bin durch damit. Es macht mich einfach sauer, dass sie dich vor ein paar Monaten beleidigt hat und versuchte, Dinge über dich zu erfahren, die sie einen feuchten Dreck angehen. Dieses Miststück soll sich einfach aus unserem Leben heraushalten. Sie will das zwischen uns kaputt machen, einen Keil zwischen uns treiben. Irgendwo wusste ich, dass wir keine Ruhe davor haben würden. Dass sie nicht damit klar kommt, dass ich dich liebe und glücklich mit dir bin.

Und das ist es, was mich so sauer macht. Dass man von einem Kackmenschen aus seiner Vergangenheit verfolgt und mit keinem Fetzen Respekt behandelt wird.
Das alles hat mich an dem Tag so aufgeregt und ich wollte nicht noch einmal ihren Weg kreuzen. Deshalb habe ich mich wohl so paranoid umgesehen.

Es ist mir nichts mehr wert, was damals war. Meinetwegen sollen all die Erinnerungen aus meinem Kopf gestrichen werden, ich interessiere mich nicht mehr dafür. Ich habe dich an meiner Seite und bin verdammt froh darüber, dass du in mein Leben getreten bist.

Hoffentlich schläfst du besser als die letzten Tage und träumst nicht wieder so einen Mist..
Du bist gerade viel zu weit weg. Ich würde dich jetzt gerne in den Arm nehmen und dir sagen, dass alles gut wird.
Morgen.. eigentlich schon heute fliegen wir über die Stadt, wenn alles gut läuft. Ich freue mich sehr darauf, mir die Welt mit dir so anzusehen, wie ich sie noch nie gesehen habe. Du hast mir schon einen anderen Blickwinkel auf alles gezeigt. Aber heute sehen wir die Welt wirklich ganz anders als sonst.

Ich liebe Dich, meine Schöne. Und ich denke an Dich. ♥