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Montag, 23. September 2013

The very worst part of you, is me.

Aus mir ist etwas geworden, was ich verabscheue. Ohne es zu bemerken bin ich zu einem widerlichen Vieh mutiert. Nie wollte ich so sein. Doch dafür ist es zu spät. Ich habe gehandelt und muss die Konsequenzen tragen. Auch, wenn es verdammt weh tut. Mein Brustkorb berstet, mein Herz zersplittert und verteilt sich über den Boden. Ich ertrinke in meinen eigenen Tränen, kann nur selten ein bisschen Luft schnappen.

Ich habe mich die letzten Tage so oft entschuldigt.. so oft gesagt, wie sehr mir Dinge leid tun, die ich vergeigt habe. Aber jetzt.. da hilft wohl die beste Entschuldigung, die die Welt gesehen hat, nichts..
Ich weiß nicht weiter.. es ist nicht so, wie es scheint.. glaube mir das bitte.. es ist die Wahrheit.

Es tut mir unfassbar leid, dass ich dich schon wieder so verletzt habe.. ich schäme mich so sehr dafür..

Fuck! Warum passiert mir das gerade alles? Ich verstehe mich selbst nicht mehr und sehe einen Fremden, wenn ich vor dem Spiegel stehe. Was zum Teufel ist hier los.. warum musst du so darunter leiden, dass ich ein Vollspast bin? Das ist nicht fair und so will ich dich nie wieder sehen. Es tut mir so leid..
Ich liebe Dich. Vergiss das bitte niemals..

Sonntag, 22. September 2013

Dummheit wird mein Henker sein.

Es ist kein Geheimnis mehr. Ich bin ein Idiot und baue in letzter Zeit verdammt viel Scheiße. Es gibt Dinge, die man nicht mehr ungeschehen machen kann. Es gibt Dinge, die man zerstören kann und die nie wieder zu reparieren sind. Vertrauen ist eines dieser Dinge. Ich habe das Vertrauen von jemandem in mich jetzt wahrscheinlich komplett zerstört. Mit einer Sache, die unglaublich dumm und unüberlegt war. Ich habe nichts zu verbergen, doch trotzdem handle ich so. Warum? Was geht in meinem kranken Kopf vor, dass ich so eine abefuckte Scheiße baue? Ich bin zu dumm zum Lieben, zu dumm um mir vertrauen zu lassen.. ich bin so abgrundtief enttäuscht von mir, dass ich schon wieder einem Menschen so etwas antue. Ich will mich bessern, ich will das auf die Reihe kriegen. Will endlich vorsichtig handeln und nicht nach dem Motto: "YOLO!".
Die Menschen, die ich liebe, haben sowas nicht verdient. Sie haben es nicht verdient mit so einer Nachsichtigkeit von mir leben zu müssen. Verdammt, ich liebe Dich! Warum passe ich dann nicht besser auf? Warum musst du wegen mir so leiden? Scheiße, ich sitze hier und weine. Ich weine, weil es mir leid tut. Ich weine, weil ich nicht weiß, wie ich das wieder hinkriegen soll. Weil ich ohne dich verloren bin. Ich will schreien, will etwas zertrümmern, will nicht mehr so sein. Will nicht, dass du diese Seite von mir ertragen musst..
Du hast es verdient wie eine Prinzessin behandelt zu werden. Nein, wie eine Königin. Und was tue ich? Sobald ich nicht mehr bei dir bin, schaltet mein Gehirn ab und der Narr in mir kommt hoch.

Fuck! Ich habe noch nie etwas getan, das mir auch nur annähernd so leid tat, wie diese Aktion..

Ich wünschte, ich wäre nicht so ein Vollidiot.. ich hoffe, ich kann dir zeigen, dass ich so nicht sein will und dass ich jede dumme Geschichte bereue..

Es tut mir aufrichtig leid. Ich weiß, es fällt dir jetzt unfassbar schwer, mir zu vertrauen.. aber ich bitte dich, verzeihe mir noch einmal. Ich bin kein Lügner, sondern einfach nur dumm.. Ich liebe Dich.

Donnerstag, 19. September 2013

Sorgenkind

Es ist wieder dieses Gefühl, wenn man sich Sorgen um jemanden macht, dem es nicht gut geht und nicht weiß, was man tun soll. Soll ich abwarten, bis du dich meldest? Willst du mir etwas erzählen? Soll ich dich weiter darauf ansprechen? Soll ich dir sagen, dass alles wieder gut wird? Alles scheint richtig, alles scheint falsch. Und jetzt sitze ich wieder hier, denke an dich und frage mich, wie ich dir helfen kann. Ich kann nicht stumm da sitzen und nichts tun. Das halte ich nicht aus..
Aber was soll ich tun? Sag es mir bitte, ich weiß nicht weiter..

Montag, 16. September 2013

Der Regen schmeckt mal wieder bitter.

Es ist zum Kotzen. Ich bekomme eine Chance und kann sie nicht so nutzen, wie ich gern würde. Weil ich krank bin. Weil sich mein ganzes Leben nach diesen Scheiß-Mauern richtet, die von dieser abgefuckten Depression aufgebaut wurden. Mittlerweile ist es schon ein Labyrinth, aus dem nur noch ein paar Wege hinausführen. Ich hasse diese Wege, diese ewig langen Gänge und die Meter hohen Wälle. Ich hasse das Gefühl, zwischen ihnen umherzuirren. Ich hasse jede Sekunde, die ich dort verbringe. Ich hasse den Regen, der unaufhörlich auf meine Schultern prasselt.
Manchmal helfen mir Menschen, zeigen mir die richtige Richtung oder stellen mir eine Leiter auf. Diesen Leuten habe ich so viel zu verdanken. 
Ich danke meinem Papa, weil er immer für mich da ist, wenn mir etwas auf dem Herzen liegt. Weil seine Umarmungen mit die schönsten sind, die ich mir vorstellen kann. 

Ich danke meiner besten Freundin Saskia, weil sie mir seit 6 Jahren immer zur Seite steht und mich in wichtigen Entscheidungen unterstützt. 

Auch meinem besten Freund Brian verdanke ich vieles. Ich kenne ihn jetzt schon 8 Jahre und er lenkt mich wirklich verdammt gut ab, wenn ich schlecht drauf bin. Er ist für mich da, auf seine eigene Art und Weise. Er hört mir zwar zu, aber eigentlich hilft er mir, indem er mich einfach auf andere Gedanken bringt. Mit ihm kann ich immer lachen, egal, wie mies ich drauf bin.

Ein Mensch bleibt noch übrig, dem ich so unendlich dankbar bin. Meine Traumfrau.
Sie vereint all diese Eigenschaften. Sie ist da, wenn ich alleine bin. Sie umarmt mich, wenn ich traurig bin. Sie hilft mir, falsche Entscheidungen zu erkennen und zu vermeiden. Sie lässt mich für den Moment vergessen, wenn ich nicht weiter weiß. Sie bringt mich zum Lächeln, auch wenn ich weinen könnte. Ohne sie wäre ich echt aufgeschmissen.


Ich danke speziell euch 4 für alles, was ihr für mich tut. Für jede Minute, die ihr euch anhört, was ich zu erzählen habe. Ihr seid die tollsten Menschen, die mir je über den Weg gelaufen sind. ♥

Dienstag, 10. September 2013

Was auch kommt.

Es ist mir egal, ob du gut oder schlecht gelaunt bist. Ob du lächelst oder weinst. Es ist mir auch egal, ob du in Japan wärst, oder direkt neben mir sitzt. Ob du Angst hast oder dich sicher fühlst. Ganz egal, was mit dir ist, ich stehe hinter dir und versuche mein bestes, für dich da zu sein. Du musst mir nur sagen, was du brauchst und ich tue, was ich kann. Denn Gedanken kann ich leider nicht lesen. Du bist für mich das wertvollste, was ich jemals haben werde. Ich hoffe, ich kann dir das auch zeigen.. Ich liebe Dich. ♥

Freitag, 6. September 2013

Wieder mal ne Nacht..

Ich liege im Bett, drehe mich, winde mich, finde keinen ruhigen Moment. Die Gedanken flüstern unaufhörlich, der Blick wandert von einer Wand zur nächsten. Die Augen fallen vor Müdigkeit zu, doch ich schlafe nicht ein, befinde mich irgendwo zwischen Traumwelt und Realität. Lese aus Verzweiflung alte Einträge, sehe alte Bilder, Namen, die schon längst vergessen waren. Ich sehe Fetzen von vergangenen Tagen, die ich verdrängte, weil sie mich untertauchten, in diesen grauen See. Es war ein Fehler, den ganzen Scheiß zu lesen. Andererseits bin ich verdammt froh, dass es seit ein paar Wochen vollkommen anders aussieht und mir das noch weiter bewusst macht, was ich für ein Glück habe. Sag mir, glaubst du an das Schicksal?
Dass alles vorbestimmt ist, wie es passieren soll? Dass jeder Moment im Leben zu einem Plan gehört?
Ich glaube an keinen Gott und genauso wenig an Zufälle. Manche Dinge kann ich nicht anders erklären, als mit dem Schicksal. Dass ich jetzt hier sitze und schreibe, gehört auch dazu. Warum gerade heute und nicht gestern Nacht? Wieso nicht nächste Woche? - Schicksal.
Weil es einen ganz bestimmten Sinn erfüllt. Ganz egal, was ich tue, das Schicksal hat schon längst entschieden, was mit mir passiert. Und egal, was dir, mir und uns passiert, die Geschichte ist schon geschrieben. Es wird alles seinen Lauf nehmen.
Wir wussten beide, dass wir vor einigen Jahren schon per ICQ schrieben und uns schon einmal grob kennen lernten. Aber die Verläufe waren nicht mehr zu finden. Als wir auf meinem alten Notebook nachsahen, fanden wir auch etwas. Der letzte Eintrag ist rund 3 Jahre und 3 Monate her. Du warst zu der Zeit 12 und ich 17. Wir hatten ganz andere Vorstellungen vom Leben, waren unreif und unerfahren. Ich fand dich damals ganz nett, wusste aber nicht Recht, was ich von dir halten soll. Also war ich ziemlich desinteressiert an unseren Gesprächen. Sicher bin ich mir nicht, aber ich schätze, dass ich sowas dachte wie: "Sie ist erst 12, worüber sollen wir uns schon unterhalten?". 3 Jahre später haben wir uns wieder getroffen und sind jetzt ein Paar. Wenn nur einer von uns damals anders gehandelt hätte, wäre unsere Geschichte komplett anders verlaufen. Wir hätten vieles vielleicht gar nicht erlebt, hätten möglicherweise noch schlimmeres oder aber auch schönere Zeiten durchgemacht, oder wären gute Freunde geworden. Nur ein Detail, das anders wäre, hätte uns daran hindern können, später zusammenzufinden. Nur eine Kleinigkeit und ich wäre, ohne es zu wissen, blind an meiner Traumfrau vorbeigelaufen.

In diesen 3 Jahren habe ich einiges erlebt. Ich habe geliebt. Habe gelitten. War am Boden zerstört, flog zu den Sternen, schwamm durch Meere. Sah, wie Freundschaften und Beziehungen zerbrechen. Sah mich selbst zerbrechen. War wütend. Habe allein gekämpft und mir Hilfe geholt. Habe gewonnen. Habe verloren. Lag richtig und dann wieder falsch. Wenn ich jetzt zurückblicke, weiß ich ganz genau, wofür das alles war. Für dich. Und ich würde diesen Weg wieder gehen, wenn er uns wieder zusammenführt. Du bist die Liebe meines Lebens. Kein Wort kann beschreiben, was ich für dich fühle. Egal, was ich sagen würde, es würde nicht ausreichen. Ich versuche mein bestes, es dir zu zeigen. Ich liebe Dich, meine Traumfrau. Dein Herz, mein Puls, ein Takt. ♥