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Sonntag, 7. Juli 2013

Vom Siegen und Verlieren

Es tut weh, dich am Boden zu sehen. Es tut weh, zu sehen, wie Menschen an dir vorbeigehen und höchstens mal einen Blick nach unten werfen. Es tut weh, wenn du sagst "Es ist alles gut.", deine Augen aber eine ganz andere Geschichte erzählen.
Ich sehe dir nicht nur zu, wie du versuchst dich hochzukämpfen. Ich reiche dir die Hand und helfe dir hoch. So oft, wie es nötig sein wird. Ich kämpfe für dich und laufe nicht davon. Schütze dich mit allem, was ich habe. Vor allem, was kommt. So lange, wie ich kann.
Falls der Tag kommen sollte, an dem wir beide im Dreck liegen, ziehe ich uns an einem dieser blinden Versager wieder nach oben. Ich würde Geschäfte mit dem Teufel machen, die Mona Lisa stehlen, die chinesische Mauer sprengen, mich mit der ganzen Welt anlegen. Aber ich werde nicht aufgeben, das ist ein Versprechen. Ich lasse dich nicht hängen, gebe immer Acht auf dich. Und halte dir meine Hand hin.

Selbst, wenn wir verlieren sollten, fühle ich mich an deiner Seite wie ein Sieger. 
Liebe macht stark. Und du machst mich zum stärksten Mann der Welt. ♥

Dienstag, 2. Juli 2013

Zwischen Traum und Paralyse

Wieder einmal sitze ich hier und der einzige, der mit mir spricht, ist der Typ, der vor einiger Zeit ein Album aufnahm, das ich mir schon dutzende Male anhörte.
Meine Gedanken sind dabei aber nur bei einem einzigen Menschen. Seit Sonntag sind wir einen Monat zusammen und es ist jeden Tag ein wunderschönes Gefühl aufzustehen und zu wissen: "Hey, da draußen ist jemand, für den es sich lohnt zu kämpfen."
Sie fehlt mir gerade sehr. Ich wäre gern noch ein paar Stunden mit ihr zusammen gewesen, aber sie musste leider gehen.
Ihr geht es im Moment nicht sonderlich gut und das macht sich physisch bemerkbar. Gestern Abend schrieb sie mir, dass sie im Krankenhaus sei, weil sie solche Schmerzen habe. Ich fühlte mich in dem Moment so nutzlos, wie schon ewig nicht mehr, ließ alles stehen und liegen und war wie paralysiert.
Da dachte ich darüber nach, was los ist. Wieso es ihr so mies geht. Und.. außer ein paar wilden Spekulationen fiel mir nichts ein. Ich habe Angst um sie. Wenn es etwas ist, worüber sie nicht mit mir reden kann, kann es nichts sein, was man einfach ignoriert. Vielleicht hat sie gemerkt, dass ich eine Ahnung habe, was sein könnte. Vielleicht liest sie das hier in den nächsten Tagen und spricht mich darauf an. Oder sie ignoriert es einfach und schweigt wieder.

Ich bin mittlerweile wieder gesund, kann die Tage ohne Tabletten durchleben und brauche niemanden, der auf mich aufpassen muss. Deshalb weiß ich, dass ich ihr helfen kann. Von heute auf Morgen heilen ist nicht drin, aber ich kann ihr Kraft geben, die ich über habe und im Moment nicht brauche. Ich kann sie ablenken, ihr Trost spenden und ihr zeigen, dass es etwas gibt, wofür es sich lohnt zu leben. Ich möchte ihr beibringen, sich über die kleinen Dinge im Alltag zu freuen. Ein klarer Sternenhimmel. Das Geräusch, wenn es anfängt zu regnen. Eine Umarmung. Ein schöner Song im richtigen Moment. Ein Kuss.

Alles würde ich tun, um ihr das Leben ein wenig schöner zu machen. Sie hat es verdient, ein schönes Leben zu haben. Mit einem so großen Herz, wie ich es bisher noch nicht sehen durfte, sollte sie jederzeit 5 Schutzengel um sich herum haben, in der Hölle Hausverbot und im Himmel VIP-Status beanspruchen, mit einem Platz direkt bei den Engeln.



Ich liebe Dich, mein Engel. Du bist nicht allein mit dem ganzen Mist. Ich passe auf dich auf, versprochen.