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Montag, 28. Januar 2013

Irgendwann, nur nicht jetzt.

Wenn man an einen Punkt kommt, an dem man nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll, fängt man an wirres Zeug zu tun. Es ist wie eine Lüge, die man immer weiter ausschmücken muss, weil das Gebilde sonst in sich zusammenbricht. Und je mehr Leute nachfragen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man überführt wird. Dass die Lüge aufgedeckt wird. Bevor so etwas passiert, sollte man mit der Wahrheit rausrücken und reinen Tisch machen. Die von Lügen befleckte, nicht mehr ganz so weiße Tischdecke herunterziehen und eine neue, saubere auflegen. Man stellt eine Kerze, oder eine Vase mit Blumen in die Mitte, die einem gefallen. Man deckt den Tisch mit zwei verzierten Tellern, seinem besten Besteck und zwei schön gefalteten Servietten. Essen wird man vorerst allein, aber das macht nichts. Der Teller bleibt stehen, die Kerze wird nicht angezündet und die Blumen werden ausgetauscht, wenn sie beginnen zu welken. Man möchte alles schön halten, um niemanden abzuschrecken. Es soll einladend wirken und einem Geborgenheit schenken. 

Irgendwann setzt sich jemand an diesen Tisch und isst gemeinsam mit dir zu Abend. Es kann Wochen, Monate oder Jahre dauern, bis sich wieder jemand für diesen einen Tisch interessiert, an dem man sitzt. Doch wenn man keinen Stuhl dazustellt, wird sich nie jemand setzen. Und an meinem Tisch fehlt genau dieser. Ein einzelner Stuhl, auf dem ich Abend für Abend sitze und alleine esse. Ich denke nach, träume, genieße die Stille. Ich nehme einen Schluck Wein, streiche meine Krawatte gerade und esse weiter. Mit meiner Serviette wische ich mir den Mund ab, lege sie ab und hinter ihr erscheint ein Lächeln auf meinen Lippen. Ich bin allein. Niemand stört mich dabei, diesen kleinen Moment zu genießen. Der Teller ist leer, ich wasche ihn ab und stelle ihn zurück in den Schrank. Ich rücke den Stuhl an den Tisch, auf dem immer noch das Besteck und der Teller ohne Stuhl stehen. 

Irgendwann setzt sich jemand an diesen Tisch und isst gemeinsam mit mir zu Abend. Irgendwann, nur nicht jetzt.

Sonntag, 20. Januar 2013

Nicht alles Gold, was glänzt.

Es ist dieser eine spezielle Moment, in dem man denkt: "Typisch Mensch!"
Man kann es ihnen nicht Recht machen, sie haben nie genug und wenn man ihnen Hilfe anbietet, schlagen sie diese mit einem arroganten Unterton ab. "Danke Kleiner, aber ich brauche dich nicht."
Habgier, Stolz und Eitelkeit vergiften jede Freundschaft. Natürlich freut man sich für seine Freunde, wenn sie Erfolg haben, glücklich sind oder in irgendetwas gut sind. Aber wenn man dann sagt, dass einem dieses gepushte Ego extrem gegen den Strich geht, ist es ihnen wieder unangenehm und sie werden sauer. Der eine oder andere hat das sicherlich schon erlebt. Nehmen wir einfach mal den Freund in der Schule, der wirklich gut ist und du ihm mit einer Sache helfen möchtest, die gar nichts mit dem zu tun hat, was er kann. Die Menschen werden überheblich und leichtsinnig, denken sich, dass sie das mit Links erledigen und nebenbei noch die Chinesische Mauer eintreten.

Ein Appell an all die Leute, die sich so aufführen, als wäre Batman ein Scheiß gegen sie:
Ihr könnt vielleicht einige Dinge gut, aber es gibt auf jedem Gebiet, in jeder Hinsicht und auf allen Wegen jemanden, der besser ist als ihr. Und das sollte euch mal klar werden. Alleine bist du nichts. Freunde machen einen erst zu etwas besonderem. "Und man merkt in der Stille, wenn man ehrlich zu sich ist, dass jeder einsame Erfolg auch bitter schmeckt." Eine Textzeile von den Toten Hosen. Jeder sollte sich diese Worte einmal zu Herzen nehmen und sie verinnerlichen, bevor er dem nächsten Menschen eine Abfuhr verpasst.


Das war es auch schon wieder für heute.
Sieht so aus, als hätte ich mein Anliegen dieses mal sogar in nur wenigen Worten zum Ausdruck gebracht. Dann habt ihr mal nicht ganz so viel zu lesen. :P

Ach und noch etwas. Wenn ihr Lust habt, schlagt mir mal ein Thema vor, zu dem euch meine Meinung interessiert. Schreibt es einfach in die Kommentare, per Nachricht, auf Ask.fm oder was euch sonst noch so einfällt.

Macht's gut und bis bald! :)

Donnerstag, 10. Januar 2013

Das Virus in deinen Venen

In was für einer beschissenen Welt leben wir hier eigentlich?

An jeder Ecke sieht man sie. Menschen, die bereit sind, dir für eine ganz normale Äußerung ihre Faust ins Gesicht zu drücken. Was ist los mit euch? Ihr beweist, dass der Mensch das dümmste Lebewesen auf diesem Planeten ist. In keiner anderen Gattung Lebewesen sieht man so etwas. Sie kämpfen mit einem Grund. Aber sie treten sich nicht wahllos gegenseitig in den Arsch. Was zur Hölle ist kaputt in euren Köpfen?
Ich hab für euch einfach mal zwei Worte, die sicher auch ihr versteht. Fickt euch! Und das hart. Ernsthaft.

Das nächste, das mich gerade beschäftigt, sind Lug und Trug.

Wieso lügen so viele? Ich verwette meine Mittelfinger darauf, dass jeder von euch schon einmal belogen wurde. Ist n sehr schönes Gefühl, wenn man mal genauer hinfühlt, nicht wahr? Es tut weh. Es sticht wie ein rostiger Dolch, der einem durch den Rücken mitten ins Herz gerammt wird. Die Wahrheit hingegen ist wie ein  Schlag vor den Kopf. Man trägt ne Beule davon, vielleicht auch ne kleine Schramme. Aber sie verheilen beide eher als ein Stich ins Herz. Und wenn ihr versuchen wollt zu erklären, warum ihr gelogen habt, könnt ihr euch das gleich sparen. Für so etwas gibt es weder Entschuldigungen, noch Erklärungen. Es gibt keinen Grund zu lügen.

Eine Sache liegt mir noch auf dem Herzen.

Lasst verdammt nochmal die Finger von vergebenen Menschen! Ernsthaft! Wenn ich etwas noch schlimmer finde als Lügen, dann ist es Betrug. "Ohh, ich war so betrunken und wusste nicht, was ich tat." Bullshit! Ich war schon verdammt oft betrunken, ich habe schon verdammt oft die Möglichkeit gehabt, jemanden zu betrügen. Selbst mit 2,6 aufm Tacho hatte ich noch die Kontrolle darüber, was ich gemacht habe. Wer auch immer ankommt und mir was anderes erzählen will, kann es gleich vergessen. Denn dazu gibt es nichts mehr zu sagen.



Und wenn DU dich mit einem dieser Dinge identifizieren kannst, dann darfst du dich geehrt fühlen, das Virus des Versagens in deinen Adern pulsieren lassen zu dürfen. Du darfst mich auch beleidigen, meinetwegen auch meine Mutter oder meine ganze Familie.
Ich denke, ein gepflegtes "Fick dich!" ist als Schlusswort angebracht.