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Dienstag, 20. September 2011

Komm, wir machen von uns ein paar Fotos.

Ich war dieses Wochenende endlich mal wieder bei ihr. Bei Saskia, meiner besten Freundin und das schon seit 4 Jahren. Es waren wundervolle Tage. Wir waren gemeinsam im Zoo, haben über die Gorillas gelacht, über Witze gelacht und worüber man halt noch lachen kann, haben wir auch gelacht. Und wenn es mal nichts gab, haben wir einfach so angefangen zu lachen! =D

Ich kann gar nicht beschreiben, wie es war. Wundervoll trifft's noch nicht ganz, magisch schon eher. Obwohl ich sie seit über einem Jahr nicht mehr gesehen habe, hatte ich das Gefühl als würde ich sie jeden Tag sehen. Einfach toll, sie mal wieder in die Arme schließen zu können. :)

Sie hat mir auf dem Weg in den Zoo, als wir an einem Sonnenblumen-Feld vorbei fuhren, gesagt, dass sie Sonnenblumen so schön findet, wie nichts anderes. Und es passt so zu ihr. Sie strahlt einfach den ganzen Tag. Ihr Lachen kann sogar die letzte schlechte Stimmung aus einem rausziehen und zum Lachen bringen. Ihr müsstet es mal hören, es ist unglaublich. :)

Und wisst ihr, wen ich noch besuchen muss?

Zwei Menschen, die ich noch nie getroffen habe, die mir aber so unglaublich wichtig sind, dass ich sie wenigstens ein einziges mal in meinem Leben in die Arme schließen will. 

Meine Chantal
Und meine Becca

Ihr seid 2 Menschen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. :')
Danke für jeden Buchstaben, den ich von euch lesen darf. Danke, für jedes Wort, das ich aus eurem Mund hören darf. Danke für einfach alles, was ihr mir gebt. Es ist zu viel, um es aufschreiben zu können, deshalb sage ich es einfach so: Ihr seid alles für mich! ♥

Und ich verabschiede mich mit einer kleinen Textzeile aus einem Lied von den Toten Hosen:

"Wenn wir verlieren? Bauen wir uns auf! - Alles, weil wir Freunde sind.
Der Rest der Welt? Wir scheißen drauf! - Alles, weil wir Freunde sind.
Wir bleiben, wir siegen. - Weil wir noch Freunde sind.
Nichts wird uns totkriegen. - Weil wir Freunde sind."




Dienstag, 13. September 2011

All die ganzen guten Zeiten. Es war schön und danke sehr.

Ich habe keine hohen Ansprüche, nein. Ich gebe mich auch mal mit dem wenigsten zufrieden. Wenns sein muss, schlafe ich draußen auf dem Boden, mache für einen Hungerlohn 8 Stunden am Tag den Abwasch in einer Cantinenküche und ernähre mich von Konserven-Futter. ABER. Ich will wenigstens ein wenig Anerkennung für das, was ich tue. Nur ein ganz kleines bisschen. 


Der einzige, der mir das Gefühl gibt, ich hätte in meinem Leben schon etwas auf die Beine gestellt, ist mein Vater. Ich weiß noch, als ich ihm erzählte, dass ich die Schule verlassen will, weil ich mich überhaupt nicht mehr wohl fühle. Und, dass ich Angst davor habe, dass er enttäuscht ist. Da sagte er etwas, womit ich niemals gerechnet hätte: 

"Warum sollte ich enttäuscht sein? Du bist so ein toller, höflicher und intelligenter junger Mann geworden. Ich wäre niemals enttäuscht von dir. Ich bin stolz darauf, dass gerade DU mein Sohn bist und kein anderer. Dass du es geschafft hast, dir innerhalb so kurzer Zeit beizubringen, Gitarre zu spielen. Als wir letztens zusammen gespielt haben, (Er spielt Schlagzeug und ich kam dann mit meiner Gitarre und wir haben ein wenig gejammt :] ) war ich echt baff, dass du einfach ein paar Noten siehst und weißt, was du spielen musst, selbst wenn du das Lied noch nie gespielt hast. Nein, ich bin nicht enttäuscht. Auf keinen Fall." 

Mir kommen Tränen, wenn ich nur daran denke. Genau wie damals.
♥ 

Und dafür will ich ihm hier danken. Dass er es sogar dann noch schafft, mich aufzubauen, wenn ich selbst schon ganz unten angekommen bin und kein Licht mehr am Horizont sehe.



Wisst ihr was? Ich bin auch stolz auf meinen Vater. Er merkt, wenn es mir nicht gut geht, obwohl er mich viel viel seltener sieht als meine Mutter. Ich bin vielleicht 5 oder 6 mal im Monat einen Nachmittag bei ihm. Und dennoch merkt er sofort, wenn mit mir etwas nicht stimmt. Er interessiert sich dafür, wie es mit meinem Gitarrenspiel voran geht. Er nimmt mich auch mal in den Arm. Einfach so. Weil er mich liebt. Und, weil er mir dies zeigen will. Dafür will ich ihm danken. 

Denn er ist für mich sowas wie ein Held.


Danke Papa! Ich liebe dich. ♥


Bevor meine Mutter so etwas merkt oder mich einmal in den Arm nimmt, muss ich schon weinen. 


Wenn ich etwas im Haushalt tue heißt es bei meiner Mutter immer nur "Nächstes mal machst du das aber besser!", oder ich werde währenddessen schon abgehalten und ich höre ein "Gib mir das, du brauchst mir zu lange.". Wenn ich die Wäsche abhänge und zusammenlege höre ich nicht einmal ein "Danke." Einmal sagte sie sogar, dass das selbstverständlich wäre. MOMENT! Ich zog an diesem Tag einen Schlussstrich. Ich habe seitdem NICHTS mehr ohne Aufforderung im Haushalt gemacht. Nicht einmal den Müll raus gebracht. Nichts. 


Ich lasse mich nicht so behandeln. Klar, für sie mag das vielleicht selbstverständlich sein. Aber ich arbeite genau so lange wie sie. Und wenn ich ihr dann ein wenig Arbeit abnehme, ist ein kleines "Danke." vielleicht angebracht.
Da wären wir wieder bei dem Punkt "Anerkennung."


Man müsste meinen, es wäre ein riesen Aufwand dieses kleine Wort über die Lippen zu bringen. "Danke." 

It's not that hard, right? 

Ich würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren schreibt, wem ihr dankbar seid. Und, was ich sehr schätzen würde: dass ihr es dieser Person einmal sagt. Er/Sie wird sich sehr darüber freuen, glaubt mir. :]


Danke sehr! :]

Montag, 5. September 2011

Nun schau zum Mond. Die Sehnsucht wird belohnt. ♥

Ich saß die letzten Monate sehr sehr oft am Fenster und sah mir den Mond an. Ich dachte dabei an eine verdammt gute Freundin, die ich mal hatte.. ich war so naiv und glaubte jemandem, sie sei nicht gut für mich. Sie hätte nur schlechtes mit mir vor. Sie ziehe mich nur runter.. Bullshit! Jetzt sehe ich, wer mir damals nicht gut tat. Wer mir meine ganzen Freundinnen verbieten wollte, dies aber nicht so offensichtlich durfte, da ich es sonst gemerkt hätte. Geschickt gespielt, Fräullein. Aber irgendwann kommt selbst die beste Lüge einmal ans Licht.
Du hast mir eingeredet, ich hätte keine richtigen Freunde. Und dafür hasse ich dich..
Tut mir leid, ich schweife ab. :o

Was ich eigentlich sagen wollte war, dass ich mich endlich getraut habe, dieser Freundin eine Mail zu schicken. Nach über 5 Monaten Funkstille.. es war in der Zeit so, als würde man alle normalen Gedanken irgendwo festketten, im Dunkeln, wo sie niemals rauskommen würden, außer man findet diesen einen Schlüssel, der die Fesseln löst. Es bleiben nur noch Sehnsucht, Wut und Trauer im Vordergrund.
Ich habe diesen Schlüssel gefunden und gemerkt, dass ich sie brauche. Diese Gefühle, die so lange nicht zum Vorschein kamen. Freude am Leben. Spaß mit Menschen. Freiheit. All diese kamen wieder nach vorn und ich sah sie, konnte sie spüren. Ich konnte sie leben.

All das hab ich meinen Freunden zu verdanken. Und ganz besonders dir, R.! Danke ♥ Danke, dass du mir noch diese Chance gibst. :)

Ich mag dich.. irgendwie. :)

Sonntag, 4. September 2011

Wofür man lebt..

Ich war gestern Abend einfach mal aus Jux hier bei einem Motorradclub um zu fragen, ob die eventuell nen Proberaum für meine noch nicht zusammengestellte Band haben. Und da hat einer mitgehört und mich mit nach draußen genommen und gefragt, ob ich noch nen Drummer suche. Ich antworte mit "Jo, und noch so einiges..Sänger, Gitarrist und noch nen Bassisten." Der Mann ruft also irgendwen an und fragt ihn, ob er heute Abend im Inihaus ist. Er ist da, also treffe ich mich mit ihm. Wir waren da also und was höre ich? Er hat ne Sängerin, ihn als Drummer und nen Gitarristen am Start. Und nen Proberaum mit Heizung, fließend Wasser und das ganze kostenfrei.. Ich hab gestern gleich darauf gefeiert, hatte ein Mädchen an meiner Seite und viel mehr weiß ich nicht mehr.. außer, dass ich n Knutschfleck am Hals habe und davon gestern Abend nichts gemerkt habe.. :o

Ich feiere so mein Leben seit gestern. :)
Und eigentlich wollte ich zuhaus bleiben.. da wär ich ja schön blöd gewesen! :D

Ich weiß jetzt, wofür man lebt.

Donnerstag, 1. September 2011

Weil du nur einmal lebst.

Ich hab jetzt ne ganze Zeit nichts mehr hier geschrieben, also wirds mal wieder Zeit. :)

Ich arbeite mittlerweile in einem Altenheim als Betreuer und ich kann nur sagen:
Es ist wundervoll diesen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und das nur mit meiner Anwesenheit.

Einige haben Schmerzen, andere sind behindert. Wieder andere können nicht laufen oder vergessen schon nach einigen Minuten, dass sie schon gegessen haben.
Aber diese Menschen schaffen es trotzdem glücklich zu sein, mit dem, was sie haben.

Heute ist jemand neues eingezogen, ein Ehepaar.
Die beiden sind tolle Menschen. Ich habe mich erst eine Stunde mit ihnen Unterhalten und ich bin schon kaum los gekommen, als ich Feierabend hatte. :)

Kennt ihr das auch? Dieses Gefühl, etwas geschafft zu haben. Etwas verändert zu haben.

Es ist einfach ein toller Job! :)